1. FC Köln steckt tief in der Krise – Trainer Kwasniok kämpft um seinen Job
Mila Voigt1. FC Köln steckt tief in der Krise – Trainer Kwasniok kämpft um seinen Job
Die Krise des 1. FC Köln hat sich nach der jüngsten Niederlage weiter verschärft – die Mannschaft ist nun seit sieben Spielen ohne Sieg. In der Bundesliga belegt der Verein mit nur einem Tor Unterschied zum Relegationsplatz den 15. Tabellenrang. Trotz wachsendem Druck betont Trainer Lukas Kwasniok, um seinen Posten kämpfen zu wollen.
Kwasniok hatte im Juli 2025 das Amt beim FC Köln übernommen, nachdem er von SC Paderborn gekommen war, und besitzt einen Vertrag bis 2028. Doch bis März 2026 hat sein Team vier der letzten fünf Partien verloren und seit fast zwei Monaten keinen Sieg mehr eingefahren. Besonders die defensive Instabilität belastet die Mannschaft – keine andere Bundesliga-Elf hat mehr Gegentore kassiert. Auch in der Offensive hapert es.
Nach einer verpassten Chance im Stadtderby wollte Sportdirektor Thomas Kessler den Trainer nicht öffentlich rückhaltlos unterstützen. Auf die Frage nach Kwasnioks Zukunft antwortete Kessler ausweichend, er werde "heute Nacht erstmal darüber schlafen". Die Zögerlichkeit kam zu einem kritischen Zeitpunkt: Sollte der FC St. Pauli gegen den SC Freiburg daheim gewinnen, rutscht Köln auf den Relegationsplatz ab.
Trotz der wachsenden Kritik zeigte sich Kwasniok kämpferisch. Er betonte, er sei "der richtige Mann am richtigen Ort mit dem richtigen Team im richtigen Verein" und versprach, "wie verrückt um diesen Job zu kämpfen".
Die prekäre Situation des FC Köln könnte sich weiter zuspitzen, falls sich die Ergebnisse nicht bald bessern. Vor dem nächsten Spiel steht die Mannschaft vor der Aufgabe, sowohl die Abwehrschwächen als auch die Torflaut zu überwinden. Kwasnioks Zukunft hängt nun davon ab, ob es ihm gelingt, die Saison noch zu wenden, die zunehmend aus dem Ruder läuft.






