04 April 2026, 00:55

10.000-Dollar-Betrug: Frau entdeckt gefälschte Medicare-Rechnungen für nie erhaltene Geräte

Plakat mit Text und Logo, das versteckte Nebenkosten in Rechnungen anprangert, die Familien monatlich Hunderte von Dollar kosten können.

10.000-Dollar-Betrug: Frau entdeckt gefälschte Medicare-Rechnungen für nie erhaltene Geräte

Eine Frau aus Florida hat Alarm geschlagen, nachdem sie auf ihrer letzten Medicare-Abrechnung betrügerische Belastungen in Höhe von über 10.000 US-Dollar entdeckt hatte. Cindy Kovalchuk, die bereits früher verdächtige Aktivitäten gemeldet hatte, stieß diesmal auf Rechnungen für medizinische Geräte, die sie nie erhalten hatte. Der Fall wirft ein Schlaglicht auf die anhaltenden Probleme mit Medicare-Betrug in den gesamten USA.

Im März bemerkte Kovalchuk Posten für Katheter in Höhe von mehr als 10.000 Dollar auf ihrer Medicare-Abrechnung. Sie betont, dass sie diese Geräte weder bestellt noch erhalten habe. Die Rechnung stammte von einem Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Coral Gables, Florida.

Für Kovalchuk war dies nicht der erste Vorfall dieser Art. Bereits im Dezember hatte sie verdächtige Belastungen bei der Medicare-Betrugshotline gemeldet. Trotz ihrer früheren Beschwerde tauchten nun neue Gebühren auf – eine Entwicklung, die sie verärgert zurücklässt.

Medicare-Betrug bleibt ein weitverbreitetes Problem und kostet die Steuerzahler jährlich Millionen. Laut Daten des Amts für Inspektionsdienste (Office of Inspector General) gingen allein 2023 rund 41.000 Betrugsmeldungen ein. Die Regierung ruft dazu auf, solche Fälle zu melden, und bietet sogar Belohnungen für Hinweise, die zu Verurteilungen führen.

Wer Betrugsverdacht meldet, kann sich unter der Rufnummer 1-800-Medicare oder 1-800-633-4227 wenden. Kovalchuk fordert nun von Medicare entschlossenere Maßnahmen gegen die betrügerischen Belastungen auf ihrem Konto.

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Der Fall reiht sich in die wachsende Zahl von Medicare-Betrugsmeldungen in den USA ein. Kovalchuks Erfahrung zeigt, dass selbst nach einer Meldung betrügerische Aktivitäten weitergehen können. Die Behörden appellieren weiterhin an die Bevölkerung, wachsam zu bleiben und verdächtige Rechnungen umgehend zu melden.

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