05 April 2026, 02:34

15 Hektar Ackerland durch illegale Mülldeponie in Nischni Nowgorod verseucht

Ein Haufen Müll, einschließlich eines Plastikbehälters, Kleidung und anderen Gegenständen, der auf dem Boden neben einem Zaun verstreut ist, mit Pflanzen und Gras im Hintergrund.

15 Hektar Ackerland durch illegale Mülldeponie in Nischni Nowgorod verseucht

Illegale Mülldeponie im Gebiet Nischni Nowgorod entdeckt – 15 Hektar Ackerland verunreinigt

Im Gebiet Nischni Nowgorod ist eine illegale Mülldeponie aufgedeckt worden, nachdem Inspektoren auf Ackerflächen verstreute Rübenpulpe – ein Abfallprodukt der Zuckerherstellung – fanden. Die Entdeckung erfolgte im Rajon Sergatsch, wo über 15 Hektar Land kontaminiert wurden. Die Behörden haben nun Maßnahmen gegen das verantwortliche Unternehmen eingeleitet.

Die Aufsichtsbehörde Rosselchosnadsor stieß bei einer Routinekontrolle von Agrarflächen im Dorf Krasnaja Pustyn auf den Verstoß. Die insgesamt überprüfte Fläche umfasste 68,9 Hektar, doch die illegale Ablagerung erstreckte sich über mehr als 15 Hektar. Der Müll, bei dem es sich um Rübenpulpe handelt, war außerhalb der zugelassenen Entsorgungszonen abgelagert worden und verstieß damit gegen die Nutzungsvorschriften für landwirtschaftliche Böden.

Als Grundstückseigentümer und Pächter wurde die Agrofirma Nischegorodskaja GmbH identifiziert, die es versäumt hatte, notwendige Bodenschutzmaßnahmen einzuhalten. Daraufhin wurde am 31. März ein Verwaltungsverfahren eingeleitet. Die Inspektoren bestätigten, dass das Unternehmen durch sein Fehlverhalten Umweltschäden an den Flächen ermöglicht hatte.

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Die Behörden erließen eine offizielle Anordnung, wonach das Unternehmen den Müll bis zum 22. Mai entfernen und das Gelände wiederherstellen muss. Bis April 2026 gibt es jedoch keine öffentlichen Unterlagen, die bestätigen, ob die Arbeiten abgeschlossen oder die Auflagen erfüllt wurden.

Der Fall wirft ein Schlaglicht auf die anhaltenden Probleme bei der Abfallentsorgung auf landwirtschaftlichen Flächen in der Region. Sollte die Räumung nicht fristgerecht erfolgen, drohen weitere Sanktionen. Der aktuelle Zustand des Geländes und die Compliance des Unternehmens bleiben vorerst ungeklärt.

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