05 April 2026, 01:08

20-Jährige gesteht Moschee-Brandstiftung – behauptet FSB-Manipulation

Ein Buchumschlag mit einem russischen Propagandaplakat mit einem Mann im Anzug und einer Frau im Kleid, begleitet von Text.

20-Jährige gesteht Moschee-Brandstiftung – behauptet FSB-Manipulation

Eine 20-jährige Frau aus Usinsk ist wegen des Vorwurfs des Terrorismus vor Gericht erschienen, nachdem sie eine örtliche Moschee in Brand gesteckt hatte. Anna Molkowa gestand ihre Beteiligung, behauptete jedoch, von Kriminellen manipuliert worden zu sein, die sie täuschten, indem sie ihr vorgaukelten, sie arbeite im Auftrag der nationalen Sicherheit.

Molkowa beteuerte vor Gericht, keine Feindseligkeit gegenüber dem Islam zu hegen, und bereue ihre Tat zutiefst. Sie schilderte, wie sie psychischem Druck, Hypnose und Drohungen durch Personen ausgesetzt war, von denen sie annahm, sie stünden in Verbindung mit dem FSB. Diese Kriminellen hatten ihr eingeredet, sie helfe dabei, Betrüger im Rahmen einer Mission von nationaler Bedeutung zu überführen.

In ihrem Schlussplädoyer unterstrich Molkowa ihren Respekt vor allen Religionen. Gleichzeitig warnte sie, dass harte Urteile gegen Menschen wie sie von Betrügern ausgenutzt würden, um weitere Opfer in die Falle zu locken. Laut ihrer Aussage könnten in Russland etwa 3.500 weitere Personen unter ähnlichen Umständen zu Unrecht festgenommen oder verurteilt worden sein.

Molkowa hat nun versprochen, ihre Erfahrungen zu teilen, um andere davor zu bewahren, in dieselbe Falle zu tappen. Sie hofft, dass die Aufdeckung dieser kriminellen Machenschaften weitere Straftaten verhindert und schutzbedürftige Menschen vor Manipulation bewahrt.

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Der Fall lenkt die Aufmerksamkeit auf die Methoden, mit denen Betrüger das Vertrauen ahnungsloser Menschen ausnutzen. Molkowas Behauptungen über weitverbreitete Manipulationen könnten zu einer genaueren Prüfung ähnlicher Fälle in ganz Russland führen. Ihr Urteil wird zeigen, ob ihre Kooperationsbereitschaft und Reue Einfluss auf die Entscheidung des Gerichts haben werden.

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