26 April 2026, 16:34

22-Jähriger wegen Millionen-Krypto-Geldwäsche zu sechs Jahren Haft verurteilt

Schwarze und weiße Zeichnung eines Bahnhofs mit Menschen, die auf verschiedenen Oberflächen sitzen, einschließlich Schienen und Geländern, mit dem Text "verurteilt zum Leben im Millbank-Gefängnis" oben und unten.

22-Jähriger wegen Millionen-Krypto-Geldwäsche zu sechs Jahren Haft verurteilt

Ein 22-jähriger Mann aus Kalifornien ist zu fast sechs Jahren Haft verurteilt worden, weil er an einem Krypto-Geldwäsche-Ring beteiligt war. Evan Tangeman gestand, mindestens 3,5 Millionen US-Dollar aus gestohlenen Geldern gewaschen zu haben – Teil einer größeren kriminellen Operation, die Opfer um etwa 263 Millionen US-Dollar betrog. Die Gruppe nutzte die illegal erwirtschafteten Mittel für einen verschwenderischen Lebensstil, finanzierte Immobilien, Luxusautos und hochpreisige Konsumgüter.

Tangeman gehörte zu einem kriminellen Netzwerk, das Krypto-Nutzer durch Social-Engineering-Betrug und physische Einbrüche ins Visier nahm. Nach der Festnahme anderer Mitglieder versuchte er, Beweismaterial im Zusammenhang mit der Operation zu vernichten. Sein Urteil umfasst 70 Monate Haft sowie drei Jahre Bewährung unter Aufsicht.

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Der Fall steht exemplarisch für einen besorgniserregenden Trend: die Zunahme von Krypto-Straftaten. Allein im ersten Quartal 2026 beliefen sich die Verluste durch Betrug und Hackerangriffe auf 482 Millionen US-Dollar. Zudem verzeichnen Behörden eine steigende Zahl gewaltsamer Übergriffe auf Krypto-Besitzer – in Frankreich wurden im selben Zeitraum 41 Entführungen gemeldet.

Die gestohlenen Gelder der Gruppe flossen in einen prunkvollen Lebensstil, darunter Immobilienkäufe, Rolex-Uhren und teure Nachtleben-Exzesse. Trotz der Verurteilung Tangemans warnen Ermittler, dass ähnliche kriminelle Netzwerke weiterhin aktiv seien und sowohl digitale als auch physische Schwachstellen ausnutzten.

Die Verurteilung fällt in eine Phase, in der Strafverfolgungsbehörden die anhaltende Bedrohung für Krypto-Nutzer betonen. Der Fall unterstreicht das Ausmaß von Betrug und Gewalt im Zusammenhang mit digitalen Vermögenswerten. Die Behörden beobachten und ermitteln weiterhin gegen vergleichbare Operationen, die es auf wohlhabende Krypto-Inhaber abgesehen haben.

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