24 April 2026, 10:43

23 Jahre Haft für Krypto-Betrüger Robert Dunlap nach Milliardenschwindel

Plakat mit Text und Logo, das versteckte Gebühren in Rechnungen als Kostenfaktor für Familien benennt.

23 Jahre Haft für Krypto-Betrüger Robert Dunlap nach Milliardenschwindel

Ein US-Gericht hat Robert Dunlap wegen des Verkaufs einer gefälschten Kryptowährung zu 23 Jahren Haft verurteilt. Mit dem Betrugsmodell unter dem Namen Meta 1 Coin täuschte er fast 1.000 Anleger, indem er ihnen vorgaukelte, ihr Geld sei durch Gold und Kunstwerke gedeckt. Viele Opfer verloren ihr gesamtes Erspartes, nachdem Dunlap jahrelang über die angebliche Sicherheit des Tokens gelogen hatte.

Dunlap überzeugte Investoren davon, dass Meta 1 Coin durch Gold im Wert von 44 Milliarden Dollar sowie eine Kunstsammlung von einer Milliarde Dollar abgesichert sei – Behauptungen, die sich als völlig erfunden herausstellten. Um den Betrug zu vertuschen, fälschte er rechtliche Dokumente, die den Besitz der Vermögenswerte vortäuschten sollten.

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Im vergangenen Jahr sprach eine Jury Dunlap in einem Verfahren wegen Postbetrugs schuldig. Während des Prozesses wurde bewiesen, dass er Anleger wiederholt irregeführt hatte, indem er den Token als risikoarme Geldanlage präsentierte. Fast 1.000 Menschen fielen auf das Schema herein, einige verloren dabei ihr gesamtes investiertes Vermögen.

Am Montag verhängte die Bundesrichterin LaShonda A. Hunt das Urteil von 23 Jahren Haft. Zudem wurde Dunlap angewiesen, seinen Opfern Schadensersatz zu zahlen.

Die lange Haftstrafe sendet eine klare Botschaft an alle, die ähnliche Betrugsmaschen in Erwägung ziehen. Der Fall Dunlap zeigt die Gefahren gefälschter, vermeintlich werthaltiger Investitionen und die langfristigen Schäden, die sie anrichten. Die Opfer – viele von ihnen verloren beträchtliche Summen – müssen nun auf die im Urteil zugesprochenen Entschädigungszahlungen warten.

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