40 Jahre nach dem Verschwinden: Mörder von Sharon Fulton verurteilt
Ein jahrzehntealter Mordfall findet sein Ende: Raymond Reddington wegen Mordes an Sharon Fulton verurteilt
Nach fast 40 Jahren hat ein alter Mordfall mit der Verurteilung von Raymond Reddington ein vorläufiges Ende gefunden. Im Oktober 2023 wurde er schuldig gesprochen, die 1986 spurlos verschwundene Sharon Fulton in Wangara, einem Vorort von Perth, getötet zu haben. Den Durchbruch in den Ermittlungen brachte 2021 ein gefälschtes Geständnisschreiben, das die Polizei auf neue Spuren führte.
Sharon Fulton war zuletzt gesehen worden, als sie ihren Sohn Heath in Wangara absetzte, bevor sie verschwand. Jahrelang blieb der Fall ungelöst – bis das manipulierte Geständnis die Beamten dazu veranlasste, die Beweislage neu zu bewerten. DNA-Tests brachten schließlich die Verbindung zwischen Reddington und der Tat zutage.
Im Oktober 2023 verurteilte ein Gericht ihn wegen vorsätzlichen Mordes. Trotz des Schuldspruchs gab die Polizei von Westaustralien (WA Police) bekannt, dass die Ermittlungen weitergehen, da Sharons Leichnam bis heute nicht gefunden wurde. Kommissarin Jessica Securo rief die Öffentlichkeit auf, sich mit möglichen Hinweisen zu melden, die bei der Suche nach ihren sterblichen Überresten helfen könnten.
Reddington erhielt eine lebenslange Freiheitsstrafe, könnte jedoch nach 20 Jahren auf Bewährung entlassen werden. Ärzte prognostizieren ihm aufgrund eines Gallengangskarzinoms jedoch nur noch eine Lebenserwartung von etwa 18 Monaten. Heath Fulton, der Sohn der Getöteten, schilderte die anhaltenden Qualen seiner Familie und ihren verzweifelten Wunsch nach Abschluss.
Die Polizei erneuerte ihren Appell an die Bevölkerung: Wer sachdienliche Informationen hat, soll sich bei den Behörden oder bei Crime Stoppers melden.
Die Verurteilung von Raymond Reddington bringt für die Angehörigen von Sharon Fulton nach 37 Jahren ein Stück Gerechtigkeit. Doch die Suche nach ihrem Körper geht weiter – die Ermittler hoffen weiterhin auf entscheidende Hinweise. Jeder, der relevante Informationen besitzt, wird aufgefordert, die laufenden Untersuchungen zu unterstützen.






