42 Ex-Mitarbeiter verklagen VTI-Führung wegen schwerer Nötigung und Einschüchterung
Hannah Richter42 Ex-Mitarbeiter verklagen VTI-Führung wegen schwerer Nötigung und Einschüchterung
42 ehemalige Mitarbeiter der Vallacar Transit Inc. (VTI) haben Strafanzeigen gegen Führungskräfte des Unternehmens wegen angeblicher schwerer Nötigung eingereicht. Die rechtlichen Schritte, die am 30. April 2026 eingeleitet wurden, richten sich gegen zentrale Persönlichkeiten wie Olivia Yanson, Leo Rey Yanson und Ginnette Dumancas. Die Beschäftigten werfen dem Unternehmen vor, sie während eines erbitterten internen Konflikts zu Entscheidungen gegen ihren Willen gedrängt zu haben.
Die Anzeigen stehen im Zusammenhang mit einem Führungsstreit innerhalb der Familie Yanson, der laut Angaben zu Druck auf die Belegschaft geführt haben soll. Unter den Anzeigenerstattern befindet sich Alberto Cabalida Jr., der fast ein Jahrzehnt für VTI gearbeitet hatte, bevor er 2019 entlassen wurde. Sein Kündigungsschreiben vom 19. Oktober 2019 wies zwar ein Wirksamkeitsdatum des 24. September 2019 auf, enthielt jedoch keine klare Begründung für seine Entlassung.
Anwalt Dino De Leon vertritt nun die 42 Arbeiter und fordert Konsequenzen für die Verantwortlichen. Die Gruppe wirft den Unternehmensvertretern vor, sie an der Ausübung ihrer gesetzlichen Rechte gehindert und zu Handlungen gezwungen zu haben, die sie ablehnten. Im Mittelpunkt des Falls stehen Vorwürfe der Einschüchterung und ungerechter Behandlung während des internen Machtkampfs der Familie.
Das Gerichtsverfahren wird klären, ob die VTI-Führungskräfte durch Nötigung gegen Arbeitsgesetze verstoßen haben. Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, könnte der Fall ein Präzedenzurteil für den Schutz von Arbeitnehmern in Unternehmenskonflikten schaffen. Das Ergebnis könnte zudem Auswirkungen auf die künftigen Geschäftsaktivitäten und die Unternehmensführung von VTI haben.






