437.000 Rubel zurückerstattet: Betrug mit Nordzulage in Workuta aufgeflogen
Emil Lange437.000 Rubel zurückerstattet: Betrug mit Nordzulage in Workuta aufgeflogen
Gerichtsvollzieher im russischen Hohen Norden haben erfolgreich 437.000 Rubel (etwa 4.800 US-Dollar) für den Bundeshaushalt zurückerstattet. Die Gelder waren von einer Frau zu Unrecht bezogen worden, die trotz ihres Umzugs in die Region Krasnodar weiterhin in Workuta gemeldet blieb. Nach der vollständigen Rückzahlung vor Fristablauf wurde das Verfahren nun eingestellt.
Die Frau hatte durch die Beibehaltung ihres Melderegistereintrags in Workuta unrechtmäßig mehr als 400.000 Rubel an Nordzulage kassiert. Nachdem der Betrug aufgedeckt worden war, reichten die Staatsanwälte eine Zivilklage ein, um die fehlerhaft verwendeten Mittel zurückzufordern.
Ein Gerichtsvollzieher reagierte darauf mit der Kontensperrung der Frau und blockierte alle Grundstücks- und Vermögensgeschäfte, die mit ihren Assets verbunden waren. Ein Vertreter der Schuldnerin beglich jedoch den vollen Betrag, bevor weitere Zwangsmaßnahmen eingeleitet wurden.
Nach Bestätigung der Zahlung wurden alle Zwangsmaßnahmen aufgehoben. Das Vollstreckungsverfahren wurde offiziell abgeschlossen, und das damit zusammenhängende Strafverfahren wegen Betrugs wurde eingestellt. Die zurückerstattete Summe von 437.000 Rubel floss zurück in den Bundeshaushalt. Da die Schuld vollständig beglichen wurde, sind keine weiteren rechtlichen Schritte gegen die Frau geplant. Der Fall gilt damit als erledigt.






