46-Jährige ersticht schlafenden Ehemann: Eifersucht als mutmaßliches Motiv vor Gericht
Emil Lange46-Jährige ersticht schlafenden Ehemann: Eifersucht als mutmaßliches Motiv vor Gericht
Vor dem Landgericht Berlin muss sich eine 46-jährige Frau wegen versuchten Mordes an ihrem Ehemann verantworten. Die Tat ereignete sich am 12. Januar in der gemeinsamen Wohnung des Paares in Berlin-Lichtenrade. Bis zur nächsten Verhandlung am 16. Juni bleibt die Angeklagte in Untersuchungshaft.
Laut Staatsanwaltschaft erstach die Frau ihren schlafenden Mann mit 15 Messerstichen. Sie gestand die Tat, bezeichnete sie jedoch als Verzweiflungstat. Als Motiv führt die Anklage extreme Eifersucht und ein krankhaftes Besitzdenken an.
Das Opfer wurde nach dem Angriff schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Das Paar war 24 Jahre verheiratet und hat vier gemeinsame Kinder.
Im Prozess behauptete die Angeklagte, ihr Mann habe sie in der Nacht vor der Tat vergewaltigt. Zudem wirft sie ihm vor, sie in den vergangenen fünf Jahren wiederholt verbal gedemütigt, beschimpft und sexuell missbraucht zu haben.
Die Verhandlung wird am 16. Juni fortgesetzt. Bis dahin bleibt die Frau in Untersuchungshaft. Das Gericht wird die Beweislage und Zeugenaussagen prüfen, bevor ein Urteil gefällt wird.






