6.000 Besucher feiern Natur und Kultur beim Schatz-von-Kysylschar-Festival in Kasachstan
Mila Voigt6.000 Besucher feiern Natur und Kultur beim Schatz-von-Kysylschar-Festival in Kasachstan
Das Schatz-von-Kysylschar-Festival lockte fast 6.000 Besucher nach Jeseichan im Talas-Distrikt der Region Schambyl
Im Rahmen der nationalen Öko-Initiative Sauberes Kasachstan feierte die Veranstaltung Natur, Kultur und internationale Verbindungen.
Das Königreich der Niederlande steuerte 40.000 Tulpenzwiebeln bei, überreicht von Marcel Piechna, während lokale Würdenträger und Künstler die Festlichkeiten bereicherten. Das Festival präsentierte die artenreiche Flora der Region Schambyl, in der 18 Tulpenarten heimisch sind – zehn davon gelten als bedroht und stehen im Roten Buch Kasachstans. Über 200 Freiwillige halfen, das Gelände zu reinigen, und setzten so ein Zeichen für die Ziele der Kampagne Sauberes Kasachstan.
Im Mittelpunkt stand die traditionelle kasachische Kultur mit Jurten, Altybakan-Ausstellungen und Wettbewerben in acht Nationalsportarten. Künstler wie Serik Ibragimow, Toktar Serikow und Beibit Seidualijewa bereicherten die Feier mit ihren Auftritten.
Erbol Karaschukejew, der Akim (Gouverneur) der Region Schambyl, nahm gemeinsam mit Serik Egisbajew, dem Vorsitzenden der Partei Auyl, teil. Karaschukejew bezeichnete das Festival später als gelungenes Beispiel für Umweltschutz, Bewahrung des kulturellen Erbes und globale Partnerschaft.
Die Veranstaltung verband ökologisches Engagement mit kulturellem Stolz und zog breite Teilnehmerschaft an. Mit gepflanzten niederländischen Tulpen, ausgetragenen Traditionssportarten und abgeschlossenen Aufräumarbeiten hinterließ das Festival sichtbare Spuren in der Region. Die Organisatoren wollen dieses Modell für künftige Ausgaben weiterentwickeln.






