Aboitiz InfraCapital kämpft mit drastischen Maßnahmen gegen die Energiekrise auf den Philippinen
Hannah RichterAboitiz InfraCapital kämpft mit drastischen Maßnahmen gegen die Energiekrise auf den Philippinen
Aboitiz InfraCapital und Tochterunternehmen ergreifen Maßnahmen gegen die Energiekrise auf den Philippinen
Aboitiz InfraCapital, Inc. (AIC) und seine Geschäftsbereiche reagieren mit konkreten Schritten auf die Energienotlage des Landes. Die Initiativen folgen auf die Ausrufung des nationalen Notstands durch Präsident Ferdinand R. Marcos Jr. am 24. März 2026. Zu den Maßnahmen gehören die Förderung eines verantwortungsvollen Energieverbrauchs sowie Anpassungen der Arbeitsmodelle, um den Kraftstoffbedarf zu senken.
Die Erklärung von Präsident Marcos zum nationalen Energie-Notstand bildete den Ausgangspunkt für die Reaktion von AIC. Das Unternehmen setzte umgehend mehrere Projekte um, um den Energie- und Treibstoffverbrauch in seinen Betriebsstätten zu reduzieren.
Am Hauptsitz in Makati City und in Lapu-Lapu City schaltet AIC die Hauptbeleuchtung und Klimatisierung nun bereits ab 18 Uhr ab. Damit soll der Stromverbrauch in den Spitzenlastzeiten verringert werden. Zudem passte das Unternehmen seine Hybridarbeitspolitik an: Mitarbeiter:innen sind nun nur noch drei statt fünf Tage pro Woche vor Ort tätig.
Die Flughäfen des Konzerns – der Mactan-Cebu International Airport, der Bohol-Panglao International Airport und der Laguindingan International Airport – beteiligten sich an der globalen Kampagne #EarthHour2026. Für eine Stunde wurden die Passagierterminals verdunkelt, um auf Klimaschutz und Energiesparen aufmerksam zu machen.
Am Mactan-Cebu International Airport eröffnete zudem eine neue Einrichtung im Terminal, die speziell Übersee-Arbeiter:innen (OFWs) unterstützt. Das Overseas Filipino Workers (OFW) Facilitation Center des Department of Migrant Workers (DMW) bietet gezielte Hilfsangebote für Reisende. Gleichzeitig steigerte LIMA Water seine Effizienz durch die Einführung eines Leit- und Datenerfassungssystems (SCADA), das Geräte automatisch an den tatsächlichen Bedarf anpasst und so unnötigen Energieverbrauch vermeidet.
Für Mitarbeiter:innen von LIMA Water Operations steht ein nahegelegenes Wohnheim zur Verfügung, um Pendelwege zu verkürzen. Apo Agua Infraestructura, Inc. stellte zudem auf virtuelle und Online-Transaktionen um, was sowohl für Angestellte als auch Kund:innen Reise- und Spritkosten reduziert.
AIC-Präsidentin Cosette V. Canilao kündigte diese Schritte als Teil umfassender Bemühungen an, die Folgen steigender Kraftstoffpreise abzufedern. Die Anpassungen zielen darauf ab, betriebliche Anforderungen mit Energiesparzielen während der Krise in Einklang zu bringen.
Die Maßnahmen von AIC umfassen strengere Energievorgaben, weniger Präsenzarbeitstage und die Digitalisierung von Dienstleistungen. Damit reagiert das Unternehmen direkt auf den nationalen Energienotstand und fördert gleichzeitig langfristige Nachhaltigkeit. Sowohl die Flughäfen und Wasserversorger als auch die Konzernzentrale haben neue Praktiken eingeführt, um Verbrauch und Kosten zu senken.






