Adam Kleber führt Minnesota Duluths Defensive zum NCHC-Finale und NCAA-Comeback
Lina SeidelAdam Kleber führt Minnesota Duluths Defensive zum NCHC-Finale und NCAA-Comeback
Adam Kleber hat sich in seiner ersten Saison an der University of Minnesota Duluth zu einem der besten Verteidiger im College-Eishockey entwickelt. In der Spielzeit 2024/25 wurde er als "Defensiver Verteidiger des Jahres" der NCHC ausgezeichnet und führte gleichzeitig eine deutlich verbesserte Unterzahlmannschaft an. Nun bereiten er und die Bulldogs sich auf das Duell gegen die University of Denver im Finale der NCHC-Meisterschaft vor, bevor sie ins NCAA-Turnier zurückkehren.
Kleber kam als Teil eines elfköpfigen Freshman-Jahrgangs nach Minnesota Duluth, den Cheftrainer Scott Sandelin angeworben hatte. Alle Spieler sind noch im Team, doch Kleber sticht besonders hervor. Seine körperliche Präsenz, sein Skating und sein defensives Gespür erinnern an Dylan Samberg, Verteidiger der Winnipeg Jets und ehemaliger Bulldog. Mit 1,91 Meter und 100 Kilogramm vereint Kleber Größe und Können – im Schnitt setzt er pro Spiel über 2,5 Checks und gehört in der NCHC zu den besten zehn Prozent bei Puckeroberungen und Zonenverlassen.
Unter seiner Führung stieg die Erfolgsquote der Bulldogs in Unterzahl von 73,3 auf 89,2 Prozent. Klebers Fähigkeit, Top-Sturmreihen auszuschalten und Zweikämpfe an der Bande zu dominieren, macht ihn zu einem Schlüsselspieler. Abseits des Eises wohnt er mit den Söhnen von Derek Plante zusammen, dem Playoff-Helden der Buffalo Sabres, der 1997 mit einem Overtime-Treffer Geschichte schrieb – ein Moment, den Kleber studiert hat und im bevorstehenden NCAA-Turnier nachahmen möchte.
Die Bulldogs qualifizierten sich zuletzt 2022 für das NCAA-Turnier, ihre längste Abwesenheit seit der Zeit zwischen 2005 und 2008. Mit Kleber als defensivem Rückgrat streben sie nun ein starkes Comeback an.
Klebers rasanter Aufstieg hat die Defensive von Minnesota Duluth revolutioniert. Seine Fähigkeit, Gegner zu neutralisieren, und sein körperbetontes Spiel werden im NCHC-Finale und darüber hinaus auf die Probe gestellt werden. Der Erfolg der Bulldogs im NCAA-Turnier hängt maßgeblich von seinen Leistungen in beiden Spielhälften ab.






