Was geschah am 23. Februar? - AfD überholt CDU: Wie die politische Macht in Deutschland kippt
Seit der Bundestagswahl 2025 hat sich die politische Landschaft in Deutschland drastisch verändert. Die konservative Union aus CDU/CSU bildete nach einem Wahlergebnis von 28,5 Prozent eine große Koalition mit der SPD – doch aktuelle Umfragen zeigen nun die rechtspopulistische AfD mit 26 Prozent an der Spitze. Kleinere Parteien wie die FDP und die neu gegründete BSW sind hingegen unter die für den Einzug ins Parlament notwendige Fünf-Prozent-Hürde gefallen.
Die Bundestagswahl 2025 markierte einen Wendepunkt. Die von Kanzler Friedrich Merz geführte CDU/CSU erreichte 28,5 Prozent der Stimmen, während die AfD mit 20,8 Prozent stark zulegte. Die einst dominierende SPD stürzte auf ein historisches Tief von 16,4 Prozent ab und sah sich gezwungen, mit der Union eine Regierung zu bilden.
Seitdem ist das Vertrauen in die Regierung Merz auf nur noch 23 Prozent gesunken. Die AfD nutzt diese Unzufriedenheit aus und liegt in Umfragen mittlerweile bei 26 Prozent – vor der CDU/CSU, die auf 25 Prozent kommt. Grünen und Linke bleiben im Bundestag vertreten, doch FDP und die linksgerichtete BSW scheiterten beide an der Fünf-Prozent-Marke.
Der Zusammenbruch der vorherigen Ampelkoalition (SPD, Grüne, FDP) im Jahr 2024, deren Umfragewerte zeitweise auf nur 14 Prozent abrutschten, begünstigte den Aufstieg der AfD. Steigende Spendeneinnahmen der Partei deuten auf weitere Zugewinne hin, insbesondere in den ostdeutschen Bundesländern vor den Landtagswahlen 2026.
Die AfD ist nun in Umfragen die stärkste Kraft Deutschlands und prägt die politische Landschaft neu. Während CDU/CSU und SPD um Wählergunst kämpfen, könnten die nächsten Wahlen noch tiefgreifendere Verschiebungen bringen. Der Niedergang kleinerer Parteien und der wachsende Einfluss der AfD leiten eine neue Ära der deutschen Politik ein.






