15 April 2026, 10:33

Air-Canada-Mitarbeiter soll 66 Kilogramm Cannabis nach Deutschland geschmuggelt haben

Messing-Gepäckanhänger mit der Gravur "T.P. & B.T. Co. Claim Baggage at Transfer Office" auf dunklem Hintergrund.

Air-Canada-Mitarbeiter soll 66 Kilogramm Cannabis nach Deutschland geschmuggelt haben

Ein Mitarbeiter von Air Canada wurde angeklagt, nachdem zwei deutsche Reisende am Flughafen Toronto Pearson mit großen Mengen Cannabis aufgegriffen wurden. Der Vorfall ereignete sich zwar bereits im Februar, doch die Festnahme des Angestellten erfolgte erst Anfang dieses Monats. Die Polizei entdeckte mehr als 60 Kilogramm der Droge, versteckt in aufgegebenem Gepäck, das nach Deutschland transportiert werden sollte.

Am 19. Februar hatten Flughafenmitarbeiter etwa 66 Kilogramm Cannabis in zwei Koffer verteilt gefunden. Jeder Koffer enthielt rund 33 Kilogramm. Das Gepäck gehörte zwei deutschen Staatsbürgern, die auf einem Linienflug nach Deutschland gebucht waren und sich gegenseitig nicht kannten.

Beide Passagiere wurden festgenommen, später jedoch ohne Anklage wieder freigelassen, nachdem sie die Ermittlungen unterstützt hatten. Ihnen wird nun der Besitz von Betäubungsmitteln zum Zwecke der Ausfuhr sowie die Verschwörung zur Begehung eines strafbaren Vergehens vorgeworfen. Ihr nächster Gerichtstermin ist für den 10. April am Gericht in Brampton angesetzt.

Die Ermittler stellten fest, dass ein Air-Canada-Mitarbeiter die Gepäckanhänger mit den Namen der Passagiere an den Cannabis-Koffern angebracht hatte. Der Angestellte wurde am 12. März in Gewahrsam genommen und bis zu einer Haftprüfung festgehalten. Später wurde er unter strengen Auflagen wieder auf freien Fuß gesetzt.

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Der Fall wirft schwere Vorwürfe im Zusammenhang mit Drogenexport und Verschwörung auf. Die beiden deutschen Reisenden, obwohl auf freiem Fuß, müssen im nächsten Monat vor Gericht erscheinen. Der Air-Canada-Mitarbeiter bleibt unter Auflagen, während weitere rechtliche Schritte anstehen.

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