01 May 2026, 10:40

Alaskas Gouverneur blockiert Wahlreform kurz vor entscheidenden Abstimmungen 2024

Farbenfrohe illustrierte Karte von Alaska mit beschrifteten Städten, Flüssen und Bergen.

Alaskas Gouverneur blockiert Wahlreform kurz vor entscheidenden Abstimmungen 2024

Alaskas Gouverneur Mike Dunleavy hat ein wichtiges Wahlreformgesetz mit seinem Veto blockiert, das den Zugang zur Wahl erleichtern und die Nachverfolgung von Wahlunterlagen verbessern sollte. Die Entscheidung fällt in eine Zeit, in der sich der Bundesstaat auf entscheidende Wahlen in diesem Jahr vorbereitet – darunter die Rennen um das Gouverneuramt, den Kongress und die Legislativversammlung.

Das von der Senatsausschuss für Regeln unter dem Demokraten Bill Wielechowski eingebrachte Gesetzesvorhaben sah mehrere Änderungen vor. Dazu gehörten die Möglichkeit für Wähler, ihre Stimmabgaben zu verfolgen, die Erweiterung der anerkannten Formen des Wählerausweises sowie Anpassungen bei der Führung der Wählerverzeichnisse. Zudem waren Änderungen beim Zeitplan für Briefwahlen und die Schaffung einer Anlaufstelle für ländliche Gemeinden vorgesehen, um abgelegene Regionen besser zu bedienen.

Trotz überparteilicher Unterstützung in beiden Kammern des Staatsparlaments lehnte Dunleavy das Gesetz ab. Zwar räumte er einige positive Aspekte ein, verwies jedoch auf erhebliche operative Herausforderungen und nicht näher bezeichnete rechtliche Bedenken. Die Wahlbehörde hatte zuvor gewarnt, dass eine Umsetzung der Reformen vor den Wahlen 2026 äußerst schwierig, wenn nicht gar unmöglich sei.

Der republikanische Minderheitenführer im Senat, Mike Cronk, hatte den Gesetzentwurf als guten Ausgangspunkt für die Verbesserung der Wahlen in Alaska bezeichnet. Durch das Veto des Gouverneurs bleiben die geplanten Reformen nun jedoch vorerst in der Schwebe, während der Bundesstaat sich auf die anstehenden Wahlen vorbereitet.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Das Veto bedeutet, dass Alaska vorläufig nach den bestehenden Wahlregeln verfahren wird. Als flächenmäßig größter und am dünnsten besiedelter Bundesstaat der USA steht Alaska vor besonderen Herausforderungen beim Wahlzugang. Die Abgeordneten könnten die Reformen in künftigen Sitzungsperioden wieder aufgreifen, doch unmittelbare Änderungen wird es vorerst nicht geben.

Lesen Sie auch:

Quelle