Alba Berlin plant NBA-taugliche Arena in Adlershof bis 2027
Alba Berlin treibt Pläne für eine neue NBA-taugliche Arena in Adlershof voran
Die für 15.000 Zuschauer konzipierte Spielstätte soll das Herzstück eines größeren Sportcampus werden, der neben Trainingszentren für Profi- als auch Nachwuchsteams Platz bietet. Angesichts des für 2027 geplanten Starts der NBA Europe positioniert sich der Verein als führender Kandidat für einen dauerhaften Platz in der Liga.
Die geplante Arena würde die aktuelle Heimspielstätte von Alba, die Uber Arena, ersetzen, wo hohe Mietkosten und Terminüberschneidungen immer wieder zu Problemen geführt haben. Als Standort wurde ein unbebautes Gelände zwischen den S-Bahn-Stationen Adlershof und Johannisthal ausgewählt. Die Finanzierung, die voraussichtlich im dreistelligen Millionenbereich liegen wird, soll teilweise durch ein Konsortium US-amerikanischer Banken gedeckt werden.
Der Berliner Senat hat dem Vorhaben bereits seine Unterstützung ausgesprochen. Sportsenatorin Iris Spranger (SPD) betonte, die NBA brauche eine Heimat in der Stadt und Alba verdiene eine angemessene Spielstätte. Allerdings liegen dem Senat für Inneres und Sport noch keine offiziellen Pläne des Vereins vor.
Albas Manager Marco Baldi wird das Projekt sowie eine Machbarkeitsstudie am kommenden Freitag dem Sportausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses präsentieren. Die neue Arena ist ein zentraler Baustein von Albas Bewerbung für die NBA Europe, deren erster Spielbetrieb im Oktober 2027 starten soll. Neben dem FC Bayern München gilt Alba als stärkster deutscher Anwärter – noch vor möglichen Standorten wie London, Paris oder Rom, wo bisher keine professionellen Teams bestätigt wurden.
Bei einer Genehmigung würde die Arena Albas Position in der NBA Europe festigen. Der Verein strebt nicht nur einen dauerhaften Ligaplatz an, sondern will im Südosten Berlins auch ein modernes Sportzentrum schaffen. Der nächste Schritt hängt nun von der Reaktion des Parlamentsausschusses auf die anstehende Präsentation ab.






