Alba Berlins Frauen feiern historischen Pokalsieg nach dramatischem Finale
Lina SeidelAlba Berlins Frauen feiern historischen Pokalsieg nach dramatischem Finale
Alba Berlin's Frauenmannschaft holt ersten Pokalerfolg in dramatischer Manier
Der Sieg kam überraschend – selbst für die Spielerinnen – nach einer unberechenbaren Saison voller Höhen und Tiefen. Ihr Triumph beim Top-Four-Turnier markiert einen historischen Moment für den Verein.
Der Weg zum Erfolg war alles andere als geradlinig. Als Außenseiterinnen gestartet, hatten sie die gesamte Saison mit Schwankungen zu kämpfen. Doch sie widerlegten alle Erwartungen, indem sie sowohl den amtierenden Meister als auch den Vizemeister an einem einzigen Wochenende besiegten.
Im Halbfinale setzte Cheftrainer Christo Cabrera ein kühnes Zeichen: Er nahm in der Verlängerung die gesamte Startformation vom Feld – ein Risiko, das sich am Ende auszahlte. Das Finale gegen die Rutronik Stars Keltern ging in die Verlängerung, wo Alba ein packendes Comeback hinlegte und sich den Titel sicherte.
Dieser Pokalsieg ist ein weiterer Höhepunkt in ihrer wachsenden Erfolgsbilanz. Vor zwei Jahren gewannen sie die Meisterschaft, nun folgt der zweite große Titel. Der Erfolg basiert auf der Stärke der Mannschaftstiefe und einem echten Teamgeist – ein Beweis dafür, dass Durchhaltevermögen eine durchwachsene Saison in einen Triumph verwandeln kann.
Aktuell auf Platz sechs der Liga, gibt ihnen der Pokalerfolg neuen Schwung. Mit der Wiederaufnahme des Ligabetriebs in drei Wochen haben sie nun Zeit, den Sieg zu feiern, bevor sie sich wieder auf ihre Saisonziele konzentrieren.
Der Erfolg hat die Erwartungen an Alba Berlins Frauenmannschaft neu definiert. Ihre Fähigkeit, in entscheidenden Momenten gegen Top-Teams zu bestehen, zeigt ihr Potenzial. Mit dem Rückenwind aus diesem Pokaltriumph könnte der Rest der Saison eine neue Dynamik erhalten.
Dramatische Endmomente und MVP-Leistungen bei Alba Berlins historischem Pokalsieg
Das Frauenteam von Alba Berlin hat zum ersten Mal den DBBL Pokal gewonnen und das in einem spannenden 67:62-Sieg in der Overtime. Der Sieg wurde von Deeshyra Thomas' entscheidenden Freiwürfen in den letzten Sekunden besiegelt, während MVP Lena Gohlisch die Führung übernahm. Die 17-jährige Lilli Schultze spielte 11 Minuten und zeigte die Tiefe des jungen Teams. Über 2.365 Fans erlebten die historische Überraschung.





