Alexander Hlebs gescheiterter Traum beim FC Barcelona und sein rasanter Absturz
Lina SeidelAlexander Hlebs gescheiterter Traum beim FC Barcelona und sein rasanter Absturz
Alexander Hlebs Wechsel zum FC Barcelona im Jahr 2008 markierte einen Wendepunkt in seiner Karriere. Für 15 Millionen Euro von Arsenal verpflichtet, hatte der Mittelfeldspieler Schwierigkeiten, sich anzupassen, und konnte sich nie einen Stammplatz erkämpfen. Seine Zeit beim Verein endete mit nur 19 Ligaeinsätzen, bevor eine Reihe von Leihgeschäften und schließlich sein Abschied folgten.
Hleb war 2008 von Arsenal zu Barcelona gewechselt, doch sein Engagement in Spanien gestaltete sich schwierig. Ein ehemaliger Mannschaftskollege, Albert Dalmau, enthüllte später, dass der Spieler während des Trainings heimlich Alkohol in seine Wasserflasche gemischt habe. Die Flasche soll sowohl Gatorade als auch Alkohol enthalten haben – ein Verhalten, das Fragen an seine Professionalität aufwarf.
Seine sportlichen Probleme führten zu einer Leihe zum VfB Stuttgart, gefolgt von kurzen Stationen bei Birmingham City und dem VfL Wolfsburg. Trotz dieser Chancen fand er nie zu seiner besten Form zurück. Hleb selbst hatte seinen Abschied von Barcelona vorausgesehen, der 2012 nach Jahren mit geringem Einfluss vollzogen wurde.
Nach seinem Abgang führte ihn seine Karriere nach Russland, Belarus und in unterklassige Ligen. In seinen späteren Jahren kehrte er nicht mehr an die Spitze zurück. In Interviews blickte er mit Zuneigung auf seine Zeit bei Arsenal zurück, lobte das Team, den Trainer und die Freundschaften, die er dort geschlossen hatte. 2020 gestand er, es zu bereuen, den Londoner Klub verlassen zu haben – er verstehe bis heute nicht, warum er diesen Schritt damals gegangen sei.
Seine Stationen nach Barcelona umfassten kurze Engagements bei verschiedenen Vereinen, doch keine davon konnte an seine früheren Erfolge anknüpfen. Die einst vielversprechende Karriere des Mittelfeldspielers verblasste ohne weitere große Leistungen.
Hlebs Zeit bei Barcelona bleibt ein bemerkenswerter Tiefpunkt in einer ansonsten geachteten Laufbahn. Sein Abschied 2012 leitete einen Niedergang ein, der ihn zwischen Vereinen hin- und herwandern ließ. Zwar äußerte er sich später positiv über seine Arsenal-Jahre, doch seine späteren Wechsel brachten nie mehr die alte Stärke zurück.






