AMC-Aktie steigt um 6 % – doch die Verluste bleiben ein Dämpfer
AMC Entertainment verzeichnete im dritten Quartal 2024 einen deutlichen Anstieg institutioneller Investitionen. Große Finanzhäuser wie Vanguard und UBS stockten ihre Beteiligungen deutlich auf, was den Aktienkurs des Unternehmens am 30. März um 6 % auf etwa 1,00 US-Dollar pro Aktie trieb. Der Anstieg folgt auf die starken Kinoerfolge eines aktuellen Blockbusters.
Der Kinobetreiber meldete in seinem jüngsten Quartalsbericht gemischte Finanzzahlen: Die Umsätze erreichten 1,29 Milliarden US-Dollar, doch die Verluste hielten an – das Ergebnis je Aktie lag bei -0,24 US-Dollar. Analysten prognostizieren für das Gesamtjahr einen Verlust von -1,38 US-Dollar pro Aktie.
Trotz der Verluste zeigten institutionelle Anleger Interesse. Vanguard erhöhte seine AMC-Anteile um 13,1 %, während die UBS einen drastischen Schritt wagte und ihre Beteiligung um 4.538 % aufstockte. Gemeinsam halten diese und andere Institutionen nun etwa 28,8 % der ausstehenden AMC-Aktien.
Der jüngste Kursanstieg um 6 % erfolgte nach dem außergewöhnlichen Kinoerfolg von "Project Hail Mary". Dennoch bleibt die Wall Street skeptisch – die meisten Analysten stufen die Aktie mit "Reduzieren" ein. Ihr durchschnittliches Kursziel liegt bei 2,32 US-Dollar, deutlich über dem aktuellen Wert von rund 1,00 US-Dollar.
AMC profitiert zwar von institutionellen Käufen und einem Kino-Hit, doch die anhaltenden Verluste dämpfen die Stimmung. Die Lücke zwischen aktuellem Kurs und dem Ziel von 2,32 US-Dollar spiegelt gemischte Erwartungen an die zukünftige Entwicklung wider.






