Andreas Rettig: Vom Fußballer zum WM-Organisator des DFB
Andreas Rettig, heute 63, blickt auf Jahrzehnte im deutschen Fußball zurück – zunächst als Aktiver, später in Führungspositionen. Seine Karriere begann auf dem Platz, wo er es bis in die dritte Liga schaffte, bevor er in die Vereinsführung wechselte. Heute ist er als Sport-Geschäftsführer des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) für die Vorbereitungen auf die anstehende Weltmeisterschaft verantwortlich.
Sein Einstieg in die Fußball-Administration erfolgte nach seiner aktiven Laufbahn. Nach einer Ausbildung zum Industriekaufmann bei Bayer wechselte er 1998 als Geschäftsführer zum SC Freiburg. Im Laufe der Jahre übernahm er Führungsaufgaben bei Vereinen wie dem 1. FC Köln, dem FC Augsburg und dem FC St. Pauli sowie bei der Deutschen Fußball Liga (DFL).
Mit der bevorstehenden WM vergleicht Rettig die Vorbereitungen mit der Vorrundentrainingsphase. Er betont, wie entscheidend es ist, ein optimales Teamquartier mit idealen Bedingungen zu finden. Denn nur wenn die Rahmenbedingungen abseits des Platzes stimmen, könne die Leistung auf dem Rasen nicht beeinträchtigt werden.
Der Großteil der organisatorischen Arbeit ist bereits erledigt. Rettigs Fokus liegt nun darauf, dass jedes Detail zum Erfolg der Mannschaft beiträgt.
Die Weltmeisterschaft steht bevor, und Rettigs langjährige Erfahrung in Führungspositionen prägt den deutschen Ansatz. Sein Werdegang – vom Spieler zum Manager – hat ihn auf diese Aufgabe vorbereitet. Die strukturellen Vorbereitungen abseits des Platzes sind abgeschlossen, sodass sich die Mannschaft ganz auf den sportlichen Wettbewerb konzentrieren kann.






