Angola feiert E1-WM-Debüt und setzt auf nachhaltigen Tourismus mit Star-Power
Lina SeidelAngola feiert E1-WM-Debüt und setzt auf nachhaltigen Tourismus mit Star-Power
Angola gibt Debüt bei der E1-WM für elektrische Rennboote und wird nach Lagos in Nigeria erst der zweite afrikanische Austragungsort
Das Event soll den Vorstoß des Landes für nachhaltigen Tourismus und maritime Innovation in den Fokus rücken. Kürzlich besuchte Hollywoodstar Will Smith Angola, um diese Bestrebungen zu unterstützen. Dabei traf er sich mit Regierungsvertretern und erkundete die lokale Kreativwirtschaft.
Im Mittelpunkt von Smiths Reise stand die Förderung der "blauen Wirtschaft" Angolas sowie des wachsenden audiovisuellen Sektors. Empfangen wurde er vom Vizegouverneur von Luanda, Márcio Daniel, und Jorge Miguéns, bevor er im Präsidialpalast mit Präsident João Lourenço zusammentraf. Die Gespräche drehten sich um künftige Kooperationen mit angolanischen Künstlern und Schöpfern.
Der Schauspieler, ein bekennender Bewunderer der angolanischen Musiklegende Bonga, präsentierte zudem die natürliche Schönheit des Landes. Mit 1.650 Kilometern Atlantikküste, Wahrzeichen wie den Kalandula-Wasserfällen und dem Miradouro da Lua sowie Nationalparks wie Iona und Kissama lockt Angola mit seiner einzigartigen Biodiversität Besucher an.
Der Freizeittourismus in Angola verzeichnete 2025 ein Wachstum von 20 Prozent – ein Zeichen für das steigende Interesse. Die Austragung der Weltmeisterschaft festigt die Position des Landes als Zentrum für nachhaltige Wassersportarten und Innovation.
Angolas erste Teilnahme an der E1-WM für elektrische Rennboote fällt mit dem Aufschwung im Tourismus und prominenter Unterstützung zusammen. Sowohl das Event als auch Smiths Besuch unterstreichen den ehrgeizigen Kurs des Landes, ökologische Initiativen mit wirtschaftlichem Wachstum zu verbinden. Die Regierung erhofft sich davon eine Stärkung der globalen Position Angolas – sowohl im Sport als auch in der Kreativbranche.






