Arsenal mit Finale-Chance nach turbulentem Champions-League-Halbfinal-Krimi gegen Atlético
Lina SeidelArsenal mit Finale-Chance nach turbulentem Champions-League-Halbfinal-Krimi gegen Atlético
Arsenal in starker Position für das Champions-League-Finale nach dramatischem Halbfinal-Hinspiel gegen Atlético Madrid
Nach einem packenden ersten Halbfinalspiel gegen Atlético Madrid hat der FC Arsenal gute Chancen, ins Finale der Champions League einzuziehen. Die Partie war von hitzigen Momenten geprägt, darunter eine umstrittene Elfmeterentscheidung und eine Auseinandersetzung nach dem Spiel um eine Vereinswappen-Tradition.
Die Spannung erreichte ihren Höhepunkt, als Schiedsrichter David Hancko einen Foulpfiff im Strafraum gegen Eberechi Eze von Crystal Palace gab. Zunächst wurde ein Elfmeter vergeben, doch nach einer VAR-Überprüfung wurde die Entscheidung zurückgenommen.
Kurz darauf handelte sich Arsenals Ben White einen Handelfmeter ein, den Julián Álvarez zum Ausgleich verwandelte. Trainer Mikel Arteta kritisierte die Rücknahme des Elfmeters und bestand darauf, dass damit gegen die Regeln verstoßen worden sei.
Nach dem Schlusspfiff konfrontierte Atlético-Madrid-Coach Diego Simeone White, weil dieser über das Vereinswappen gelaufen war – eine Geste, die in Spanien als respektlos gilt. Auf Videoaufnahmen war zu sehen, wie Simeone dem Verteidiger auf den Rücken schlug, ihn am Arm packte und wegstieß.
Arteta räumte zwar ein, dass Atlético zu Hause eine starke Mannschaft sei, betonte aber den Vorteil des Rückspiels im eigenen Stadion in der kommenden Woche. Die Auseinandersetzung um das Wappen und Simeones Reaktion steigerten die ohnehin schon aufgeladene Stimmung des Spiels.
Arsenal bereitet sich nun auf das Rückspiel vor, wo ein Sieg den Einzug ins Champions-League-Finale bedeuten würde. Nach einem umstrittenen ersten Aufeinandertreffen bleibt der Ausgang des Duells völlig offen.






