Aston Martin holt Jonathan Wheatley als neuen Teamchef nach Newey-Krise
Emil LangeAston Martin holt Jonathan Wheatley als neuen Teamchef nach Newey-Krise
Aston Martin steht kurz davor, Jonathan Wheatley als neuen Teamchef zu verpflichten, auch wenn die Personalie noch nicht offiziell bestätigt ist. Die erwartete Veränderung folgt auf die nur vier Monate währende Amtszeit von Adrian Newey, die inmitten einer Teamkrise endete. Wheatleys Abschied von Audi, wo er weniger als ein Jahr als Teamchef tätig war, markiert einen raschen Führungswechsel.
Wheatley war Anfang 2025 zu Audi gestoßen und hatte zunächst in einer Doppelspitze gemeinsam mit Mattia Binotto die Führung übernommen. Sein Rücktritt, der um den 19. oder 20. März 2026 bekannt gegeben wurde, erfolgt aus persönlichen Gründen, doch vertragliche Details und eine mögliche Freistellungsphase könnten seinen Start bei Aston Martin verzögern.
Audis Formel-1-Projekt, das aus dem Sauber-Team hervorgegangen ist, strebt bis 2030 den Titelkampf an. CEO Gernot Döllner würdigte Wheatleys Beiträge, bestätigte jedoch, dass Binotto die Führung nun allein übernehmen wird. Der Italiener wird den eingeschlagenen Kurs unter Wheatleys kurzer Amtszeit beibehalten.
Unterdessen spiegelt Aston Martins Entscheidung die anhaltende Instabilität nach Neweys kurzer Führung wider. Das Team hofft, dass Wheatleys Erfahrung die Abläufe stabilisieren wird, auch wenn sein offizieller Starttermin noch ungewiss ist.
Wheatleys Wechsel überlässt Audis Formel-1-Ambitionen damit vollständig Binotto, ohne dass es vorerst zu Verzögerungen bei den Plänen für 2026 kommt. Für Aston Martin bedeutet die Verpflichtung einen weiteren Führungswechsel im Bestreben, interne Herausforderungen zu bewältigen. Der genaue Zeitpunkt der Übergabe hängt von den vertraglichen Vereinbarungen aller Beteiligten ab.






