27 March 2026, 06:32

Audi startet chaotisch in die Formel-1-Saison 2026 mit Führungswechsel und Pannen

Schwarze und weiße detaillierte Linienzeichnung eines Formel-1-Autos auf einem weißen Hintergrund, die Scheinwerfer, Kühlergrill und Räder zeigt.

Audi startet chaotisch in die Formel-1-Saison 2026 mit Führungswechsel und Pannen

Audis Formel-1-Team steht vor einem turbulenten Start in die Saison 2026. Nach nur zwei WM-Punkten beim Debütrennen in Australien kämpft das Team nun mit Führungswechseln und Zuverlässigkeitsproblemen. Mattia Binotto hat nach dem überraschenden Abgang von Jonathan Wheatley die volle Kontrolle übernommen – die Mannschaft steht unter Druck, die Wende zu schaffen.

Der Saisonauftakt verlief enttäuschend: In Melbourne holte Audi lediglich zwei Punkte. Seitdem wird das Team von technischen Ausfällen geplagt – in den ersten drei Rennen wurden nur 112 von 228 möglichen Runden absolviert. In China musste Nico Hülkenberg im Sprint bereits nach 12 Runden aufgeben, und sowohl in Melbourne als auch in Shanghai erreichte jeweils nur ein Wagen das Ziel.

Doch die Probleme beschränken sich nicht auf die Zuverlässigkeit. Das Auto leidet unter Fahrwerksmängeln und einem Leistungsdefizit im Vergleich zur Konkurrenz. Unterdessen dominiert Mercedes die Qualifikation: In Japan sicherten sich George Russell und Kimi Antonelli die erste Startreihe. Red Bull, trotz starker Vorsaisontests, kämpft hingegen – Max Verstappen qualifizierte sich in Japan nur als Siebter, mit 0,791 Sekunden Rückstand auf die Spitze.

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Abseits der Strecke eskalierten Führungskonflikte. Jonathan Wheatley, der Audis ehrgeiziges Ziel vorantreiben sollte, bis 2030 zum erfolgreichsten Formel-1-Team aufzustiegen, verließ überraschend das Team aus persönlichen Gründen. Gerüchten zufolge könnte er zu Aston Martin wechseln, wo ebenfalls Druck herrscht – das Team absolvierte bisher nur 105 Runden. Wheatleys Abgang folgte auf Berichte über Spannungen mit Binotto, der nun als alleiniger Teamchef die Verantwortung trägt.

Audi prüft derzeit Nachfolgelösungen. Als interner Kandidat gilt Sportdirektor Iñaki Rueda, alternativ könnte Mike Krack von Aston Martin verpflichtet werden. Binotto, bekannt für seine kompromisslose Art, ließ verlauten, dass Ausreden nicht toleriert werden – das Team muss sich nun zurückkämpfen.

Die frühen Rückschläge katapultierten Audi auf einen der letzten Plätze in der Meisterschaft, noch hinter Aston Martin und McLaren. Mit Binotto am Ruder gilt es nun, technische Schwächen und Führungsfragen zu klären. Die kommenden Rennen werden zeigen, ob der Kurswechsel das Projekt wieder auf Erfolgskurs bringt.

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