Bacolod kämpft gegen Spritbetrug mit schärferen Tankstellenkontrollen
Bacolod verschärft Kontrollen zur Sicherung fairer Kraftstoffmessungen
Die Stadt Bacolod zieht die Durchsetzung einer bestehenden Verordnung nach, um faire Kraftstoffabgaben an den Tankstellen zu gewährleisten. Stadtrat Wilson Gamboa Jr., Vorsitzender des Ausschusses für Menschenrechte im Stadtrat, treibt strengere Compliance voran – vor allem angesichts weiter steigender Spritpreise. Ziel der Maßnahme ist es, Verbraucher vor Überteuerung und falschen Abgabemengen an den Zapfsäulen zu schützen.
Die Stadtverordnung 601, die bereits 2012 verabschiedet wurde, legt Regeln für die Eichung und Plombierung von Kraftstoffzapfsäulen fest. Sie gilt für alle Betriebe in Bacolod, die flüssige Erdölprodukte verkaufen. Das Gesetz schreibt regelmäßige Inspektionen und Stichproben vor, um die Genauigkeit der Messungen zu überprüfen.
Die Verordnung sieht zudem Gebühren für die Registrierung und Plombierung der Zapfsäulen vor sowie Strafen bei Verstößen. Gamboa, der den Beschluss zur Verschärfung der Regeln eingereicht hatte, bezeichnete die Umsetzung als „moralische Pflicht“. Er betonte, dass korrekte Plombierung und Eichung verhindern, dass Verbraucher zu wenig Kraftstoff für ihr Geld erhalten.
Laut Verordnung müssen alle Zapfsäulen einer strengen Eichung unterzogen werden, um präzise Messungen zu garantieren. Der Vorstoß der Stadt erfolgt vor dem Hintergrund wachsender Sorgen über Kraftstoffpreise und mangelnde Transparenz an lokalen Tankstellen.
Die konsequentere Anwendung von Verordnung 601 verpflichtet die Betriebe, die Eich- und Plombierungsstandards einzuhalten. Verbraucher in Bacolod können damit künftig genauere Kraftstoffmengen und Schutz vor unfairem Preissetzung erwarten. Die Maßnahme ist eine Reaktion auf die steigenden Spritkosten und soll faire Handelspraktiken sichern.






