26 March 2026, 08:37

Bangladesch kauft günstigeres LNG am Spotmarkt – doch die Krise bleibt

Plakat mit einem Zug auf Eisenbahnschienen mit mehreren Menschen in der Nähe und Text 'The American Jobs Plan Will Expand Affordable Public Transportation'.

Bangladesch kauft günstigeres LNG am Spotmarkt – doch die Krise bleibt

Die bangladeschische Regierung hat den Kauf von zwei zusätzlichen Flüssigerdgas-Ladungen (LNG) am Spotmarkt genehmigt, um die anhaltende Energiekrise zu entschärfen. Die Entscheidung fiel während der elften Sitzung des Kabinettsausschusses für öffentliche Beschaffung unter dem Vorsitz von Finanzminister Amir Khasru Mahmud Chowdhury. Jede Ladung wird 833,39 Crores Taka (etwa 7,4 Milliarden Euro) kosten – deutlich weniger als bei früheren Geschäften.

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Der jüngste Einkauf erfolgt auf Grundlage dringender Anweisungen von Ministerpräsident Tarique Rahman, die Gasversorgung über den Spotmarkt zu sichern. Beide Ladungen stammen von einem britischen Unternehmen und markieren damit einen Wechsel zu früheren Lieferanten. Im Vergleich zu einem früheren Deal mit demselben britischen Konzern ist jede Ladung nun um 74 Crores Taka günstiger.

Der neue Preis unterbietet zudem einen früheren südkoreanischen Anbieter um etwa 40 Crores Taka pro Ladung. Die Maßnahme der Regierung erfolgt vor dem Hintergrund stark schwankender globaler LNG-Preise, die sich 2025 zwar stabilisierten, im März 2026 jedoch abrupt in die Höhe schnellten. Konflikte im Iran, eine Blockade der Straße von Hormus sowie Angriffe auf katarische LNG-Anlagen trieben die Preise auf rund 62,50 Euro pro Megawattstunde, mit Spitzenwerten von über 65 Euro zu Monatsbeginn.

Neben dem LNG-Deal billigte der Ausschuss zudem die Beschaffung von 30.000 Tonnen Düngemittel und einer Milliarde Liter raffiniertem Palmöl.

Die genehmigten LNG-Käufe sollen die akuten Energieengpässe zu reduzierten Kosten beheben. Da die Preise nun unter denen früherer Spotmarkt-Geschäfte liegen, erhofft sich die Regierung eine Stabilisierung der Versorgung ohne übermäßige Ausgaben. Die Entscheidung steht im Einklang mit den umfassenderen Bemühungen, Ressourcenknappheiten angesichts der globalen Marktschwankungen zu bewältigen.

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