Banker bietet 4,8-Mio.-Villa gegen Anthropic-Aktien – ein riskantes Tauschgeschäft
Mila VoigtBanker bietet 4,8-Mio.-Villa gegen Anthropic-Aktien – ein riskantes Tauschgeschäft
Ein Banker aus dem Silicon Valley unterbreitet Mitarbeitern von Anthropic ein ungewöhnliches Angebot: Seine 4,8-Millionen-Dollar-Villa im Marin County im Austausch gegen Unternehmensanteile. Der Vorschlag kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Bewertung des KI-Unternehmens auf dem Sekundärmarkt auf eine Billion Dollar gestiegen ist – was frühe Mitarbeiter mit illiquiden Aktien zurücklässt, die sie erst nach einem Börsengang verkaufen können.
Das fünf Hektar große Anwesen liegt nur 20 Minuten von den Büros von Anthropic entfernt und umfasst ein komplett eingerichtetes Haus, einen Infinity-Pool sowie einen atemberaubenden Blick auf die Skyline von San Francisco. Der Banker, der bereits aus der Finanzierungsrunde 2024 Anteile an Anthropic hält, ist überzeugt, dass der KI-Programmierassistent des Unternehmens, Claude Code, die Produktivität verdreifachen und die Kosten für Unternehmen halbieren wird.
Seit der Bekanntgabe des Deals hat er mehrere Angebote von Mitarbeitern erhalten, die ihre Anteile in liquide Werte umwandeln möchten. Solche Tauschgeschäfte vor dem Börsengang sind nicht beispiellos: Der Künstler David Choe tauschte einst Wandgemälde gegen frühe Facebook-Aktien, und in der Dotcom-Ära gab es ähnliche Mietverträge gegen Unternehmensbeteiligungen.
Das rasante Wachstum von Anthropic stellt Mitarbeiter vor ein Dilemma, da sie Anteile halten, die sie noch nicht verkaufen können. Das Angebot des Bankers richtet sich genau an diese Angestellten und bietet ihnen eine Möglichkeit, an den durch die explodierende Unternehmensbewertung gebundenen Vermögenswerten zu partizipieren.
Der Deal zeigt, wie kreativ Investoren und Mitarbeiter werden, um von schnell wachsenden Start-ups vor dem Börsengang zu profitieren. Mit einer Bewertung von einer Billion Dollar gibt das Angebot des Bankers Aktionären eine seltene Chance, ihre Anteile in greifbare Vermögenswerte umzuwandeln. Das Ergebnis könnte einen Präzedenzfall für künftige Transaktionen vor dem Börsengang in der Tech-Branche schaffen.






