Bauministerium kürzt Haushalt um eine Milliarde – Wohngeldreform soll Einsparungen bringen
Mila VoigtBauministerium kürzt Haushalt um eine Milliarde – Wohngeldreform soll Einsparungen bringen
Das deutsche Bauministerium muss seinen Haushalt im Rahmen des Bundesfinanzplans 2027 um eine Milliarde Euro kürzen. Wie aus Kreisen des Ministeriums bestätigt wurde, sollen die Einsparungen durch eine Umgestaltung der Wohngeldzahlungen erzielt werden – nicht jedoch durch Kürzungen bei Sozialwohnungsprogrammen oder Baufördermitteln.
Aktuell beziehen rund 1,2 Millionen Haushalte in Deutschland Wohngeld; für dieses Jahr sind dafür 2,4 Milliarden Euro veranschlagt. Das Ministerium strebt eine Neuausrichtung des Systems an, um es gerechter und präziser zu gestalten. Konkrete Angaben zu möglichen Einsparungen liegen jedoch noch nicht vor.
Die Änderungen werden sich vor allem auf die Berechnung und Verteilung der Leistungen konzentrieren. Trotz der Haushaltskürzungen schloss das Ministerium Streichungen bei der Förderung von Sozialwohnungen oder verwandten Förderprogrammen aus. Ziel bleibe es, bedürftigen Haushalten weiterhin Unterstützung zu gewähren und gleichzeitig die finanziellen Vorgaben zu erfüllen.
Durch die Reform des Wohngelds soll das Ministerium die geforderte Einsparung von einer Milliarde Euro erreichen. Die Anpassungen werden weder den Sozialwohnungsbau noch bestehende Förderprogramme beeinträchtigen. Noch sind jedoch keine genauen Details zum neuen System bekannt gegeben worden.






