Ben McKenzie enthüllt: Warum er Kryptowährungen als systemischen Betrug entlarvt
Mila VoigtBen McKenzie enthüllt: Warum er Kryptowährungen als systemischen Betrug entlarvt
Schauspieler Ben McKenzie, bekannt geworden durch seine Rolle in The O.C., ist zu einem scharfen Kritiker von Kryptowährungen geworden. Sein neuer Dokumentarfilm Everyone Is Lying to You for Money (auf Deutsch etwa: "Alle belügen dich wegen Geld") untersucht Desinformation, Betrug und mangelnde Regulierung in der Branche. McKenzie argumentiert, dass Bitcoin und ähnliche Plattformen von Täuschung und kriminellen Machenschaften durchzogen seien.
Sein Interesse an Krypto entstand, nachdem er irreführende Prominenten-Werbung beobachtet hatte. Mit einem Abschluss in Wirtschaftswissenschaften begann er, die Branche zu recherchieren – und stieß auf das, was er als systemischen Betrug bezeichnet. Sein Film zeigt Opfer gescheiterter Plattformen wie Celsius, bei denen Nutzer Millionen verloren.
Der Dokumentarfilm kritisiert auch die Widerstandshaltung der Krypto-Welt gegen staatliche Aufsicht. McKenzie verweist auf ein Interview mit dem in Ungnade gefallenen FTX-Gründer Sam Bankman-Fried als Beleg für rücksichtsloses Verhalten. Er weist die Behauptung zurück, dass allein Computercode menschliches Vertrauen in Finanzsysteme ersetzen könne.
In US-amerikanischen Hauptabendprogrammen hat McKenzie wiederholt strengere Regulierungen gefordert. Besonders junge Männer, so seine These, würden von einer Branche ausgebeutet, die sich jeder Verantwortung entziehe. Seine Haltung hat ihn zu einer der prominentesten Stimmen gegen die unkontrollierte Ausweitung von Kryptowährungen gemacht.
Mit seinem Dokumentarfilm und seiner öffentlichen Kritik will McKenzie die Risiken des Kryptomarkts aufdecken. Er unterstützt juristische Schritte gegen Betrüger und schärfere Branchenkontrollen. Der Wandel des Schauspielers vom Hollywood-Star zum Finanzaktivisten hat der Debatte über die Zukunft der Kryptowährungen neue Aufmerksamkeit verschafft.






