Berlin-Biesdorf feiert Richtfest für innovativen Grundschulcampus aus Holzmodulen
Emil LangeBerlin-Biesdorf feiert Richtfest für innovativen Grundschulcampus aus Holzmodulen
Neubau einer Grundschulcampus in Berlin-Biesdorf erreicht Meilenstein: Richtfest am Mittwoch gefeiert
Ein neuer Grundschulcampus in Berlin-Biesdorf hat mit dem Richtfest am Mittwoch einen wichtigen Meilenstein erreicht. Das Projekt, das im Rahmen des Berliner HOCOMP-Modulbauprogramms realisiert wird, schreitet zügig voran und soll zum Schuljahr 2027/2028 eröffnet werden. Nach Fertigstellung wird die Schule Platz für 432 Schülerinnen und Schüler bieten – bei Gesamtkosten von rund 43 Millionen Euro.
Die Konstruktion des Gebäudes erfolgte in nur drei Monaten mithilfe vorgefertigter Holzmodule. Insgesamt 195 Raumeinheiten wurden abseits der Baustelle produziert, angeliefert und vor Ort zusammengefügt. Dieses Verfahren orientiert sich am Vorbild dreier weiterer Holzbauschulen, die im Rahmen der Berliner Schulbauoffensive (BSO I) entstanden sind.
Der Senator für Stadtentwicklung und Wohnen, Christian Gaebler, nahm am Richtfest teil und betonte die Vorteile des Modulbaus. Die Methode ermögliche im Vergleich zu herkömmlichen Bauweisen ein schnelleres und effizienteres Vorgehen, so Gaebler.
Das Design der Schule umfasst flexible Lernbereiche, die auf drei Traktionen verteilt sind. Auch Energieeffizienz spielt eine zentrale Rolle: Die Schule strebt die BNB-Silber-Zertifizierung sowie die Effizienzstufe EH 40 an.
Der Campus in Biesdorf soll 2027 den Betrieb aufnehmen und 432 Kindern Platz bieten. Die modulare Holzbauweise und die hohen Nachhaltigkeitsstandards spiegeln Berlins Bestreben wider, moderne und umweltfreundliche Bildungseinrichtungen zu schaffen. Der zügige Fortschritt des Projekts unterstreicht zudem das Potenzial der Vorfertigung für groß angelegte öffentliche Bauvorhaben.






