04 May 2026, 06:01

Berlin feiert friedlichen Ersten Mai mit 60.000 Menschen und strengen Sicherheitsvorkehrungen

Eine Gruppe von Menschen marschiert auf einer Berliner Straße mit einer pinken 'Happy Pride March'-Fahne, mit Gebäuden, Laternenmästen und Verkehrszeichen an der Straße unter einem bewölkten Himmel.

Berlin feiert friedlichen Ersten Mai mit 60.000 Menschen und strengen Sicherheitsvorkehrungen

Berlin erlebte einen weitgehend friedlichen Ersten Mai

In diesem Jahr verlief der Erste Mai in Berlin weitgehend friedlich: Über 60.000 Menschen versammelten sich in Parks und Grünanlagen. Die Behörden hatten sich umfangreich vorbereitet, Tausende Einsatzkräfte abgestellt und neue Sicherheitsvorkehrungen getroffen, um die Veranstaltungen abzusichern.

Mehr als 5.300 Polizistinnen und Polizisten waren im gesamten Stadtgebiet im Einsatz, darunter über 2.000 Verstärkungskräfte aus anderen Bundesländern und der Bundespolizei. Ein aktualisierter Einsatzplan mit einer angepassten Deeskalationsstrategie sollte Kundgebungen und Feste schützen. Zudem wurden zusätzliche Schutzmaßnahmen eingeführt, etwa Barrieren gegen Fahrzeugattacken.

Berlins regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) und Innensenatorin Iris Spranger (SPD) bestätigten später, dass der Tag ohne größere Zwischenfälle verlaufen sei. Spranger betonte, die Polizei habe konsequent nach dem Rechtsstaatsprinzip gehandelt und Straftaten verfolgt. Wegner pflichtete ihr bei und bezeichnete die Feierlichkeiten insgesamt als friedlich.

Durch die abgestimmten Maßnahmen von Polizei und Stadtverwaltung blieb der Erste Mai in Berlin ruhig. Trotz großer Menschenmengen und erhöhter Sicherheitsvorkehrungen endete die Veranstaltung ohne schwere Störungen. Die Behörden werteten die getroffenen Maßnahmen im Nachhinein als Erfolg.

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