Berlin-Halbmarathon: Petros und Krause jagen Rekorde und Wiedergutmachung
Hannah RichterBerlin-Halbmarathon: Petros und Krause jagen Rekorde und Wiedergutmachung
Berlin-Halbmarathon: Zwei deutsche Top-Athleten jagen Bestzeiten
Beim Berlin-Halbmarathon an diesem Sonntag peilen zwei deutsche Spitzenläufer persönliche Rekordzeiten an. Amanal Petros, Vizeweltmeister im Marathon, will seinen eigenen nationalen Rekord knacken. Die Hindernislauf-Spezialistin Gesa Krause hingegen strebt eine Verbesserung gegenüber ihrem enttäuschenden Lauf des Vorjahres an – damals hatte sie nach einem zu schnellen Start teuer bezahlen müssen.
Petros geht nach monatelangem Höhenlagertraining in Kenia an den Start. Sein Ziel ist klar: Er will sich der 59-Minuten-Marke so weit wie möglich annähern und damit seine aktuelle deutsche Bestzeit von 59:31 Minuten aus dem Vorjahr unterbieten. Mit dieser Zeit war er der erste Deutsche, der im Halbmarathon die Ein-Stunden-Grenze durchbrach. Der Lauf in Berlin dient ihm zudem als wichtige Vorbereitung auf sein Debüt beim London-Marathon am 26. April.
Die Berliner Strecke gilt als besonders schnell, da sie kaum Höhenunterschiede aufweist, die die Läufer bremsen könnten. Krause, zweifache Europameisterin im Hindernislauf, hofft, diesen Vorteil nutzen zu können, nachdem sie 2024 im Endspurt die Kräfte verließen. Für sie endet mit diesem Rennen die Frühjahressaison; die Bahnwettkämpfe nehmen erst Mitte Juni wieder Fahrt auf.
Die Organisatoren erwarten eine Rekordbeteiligung, und die Austragung 2025 könnte zu den schnellsten Zeiten in der Geschichte der Strecke führen.
Während Petros vor London seine Form am Chronometer testen wird, sucht Krause Wiedergutmachung für ihren taktischen Fehler des Vorjahres. Beide Athleten gehen mit Selbstvertrauen an den Start – Petros gestärkt durch sein kenianisches Trainingslager, Krause durch einen Winter, in dem sie an ihrer Tempodisziplin feilte.






