Berlin-Mitte bekommt neues Marx-Engels-Forum – doch erst 2027 fertig
Hannah RichterBerlin-Mitte bekommt neues Marx-Engels-Forum – doch erst 2027 fertig
Marx-Engels-Forum in Berlin-Mitte wird grundlegend umgestaltet – Fertigstellung frühestens Ende 2027
Seit Juni letzten Jahres läuft auf dem Marx-Engels-Forum in Berlin-Mitte der Umbau auf Hochtouren. Das 34-Millionen-Euro-Projekt soll den Platz zu einem beliebten Treffpunkt am Spreeufer für Anwohnerinnen und Anwohner verwandeln. Doch bis mindestens Ende 2027 bleibt die Fläche für die Öffentlichkeit gesperrt.
Die Bauarbeiten begannen im Juni mit dem ersten Spatenstich. Mittlerweile sind die Aushubarbeiten für die neuen Treppen und Rampen abgeschlossen, während die historischen Kellerwände und Fundamente vor ihrem Abriss sorgfältig dokumentiert wurden. In der ersten Phase entsteht ein barrierefreier Uferbereich entlang der Spree, ausgestattet mit Treppen und Rampen, deren Fertigstellung für Mai geplant ist.
Zudem ist ein etwa 650 Quadratmeter großes Regenwassermanagementsystem vorgesehen, das die Belastung des Berliner Kanalsystems durch Oberflächenabfluss verringern soll. Derzeit umgibt ein Bauzaun die Fläche, an dem Warnschilder wie "Betreten der Baustelle verboten!" und "Eltern haften für ihre Kinder" prangen.
In der zweiten Phase wird der Bereich des Rathausforums neu gestaltet, um die Verbindung zwischen Fernsehturm, Marienkirche, Rotem Rathaus und Spree wiederherzustellen. Die Neukonzeption basiert auf einem internationalen Wettbewerb und zielt darauf ab, das Marx-Engels-Forum zu einem zentralen Begegnungsort für Berlinerinnen und Berliner zu machen. Bereits laufen die Arbeiten am Unterbau für die Treppenanlagen, und noch in diesem Sommer soll der Bau eines neuen Spielbereichs beginnen.
Die Umwandlung des Forums in eine kombinierte Fläche aus Rathausforum und Marx-Engels-Forum stellt eine langfristige Investition in das Berliner Stadtbild dar. Zwar bleibt die Anlage bis spät 2027 für Besucher gesperrt, doch das fertige Projekt wird neue öffentliche Räume, eine bessere Barrierefreiheit und ein optimiertes Wassermanagement bieten. Die Gesamtkosten der Umgestaltung belaufen sich auf 34 Millionen Euro.






