Berlin-Mitte: "Luisenblock Ost" startet nach jahrelanger Pause durch
Verzögerter "Luisenblock Ost" in Berlin-Mitte: Projekt nimmt wieder Fahrt auf
Das lange aufgeschobene Bauvorhaben "Luisenblock Ost" in Berlin-Mitte kommt nach einer Pause im Jahr 2020 wieder voran. Das rund 30.000 Quadratmeter große Gelände in der Nähe des Bahnhofs Friedrichstraße soll neu gestaltet werden – bis zum 31. Januar 2022 können Anwohnerinnen, Anwohner und Beteiligte ihre Anregungen einbringen.
Das Areal liegt zwischen dem Schiffbauerdamm, der Stadtbahntrasse, dem Bahnhof Friedrichstraße und der Luisenstraße. Geplant sind bezahlbarer Wohnraum, Geschäfte und Büros sowie 105.000 Quadratmeter neue Flächen für den Bundestag. Im westlichen Abschnitt entstehen vorläufig Bundestags-Büros in Holzbauweise.
Ein früherer Wettbewerb hatte 2009 das Architekturbüro Kusus und Kusus mit der Planung beauftragt, doch das Vorhaben stockte. Nun soll bis Sommer 2022 ein neuer städtebaulicher Wettbewerb stattfinden – das Budget wird auf mindestens 140 Millionen Euro geschätzt. Der östliche Teil (16.000 Quadratmeter) wird zudem historische Bausubstanz bewahren, etwa das ehemalige Gebäude der Generalstaatsanwaltschaft der DDR.
Nach zweijähriger Unterbrechung geht es nun mit öffentlicher Beteiligung in die nächste Phase. Eine endgültige Entscheidungen zum Entwurf wird bis Mitte 2022 erwartet. Das Projekt verbindet moderne Nutzungsansprüche mit Denkmalschutz im Herzen Berlins.






