27 March 2026, 14:01

Berlin plant 350 bezahlbare Wohnungen am Lichterfelder Ring

Ein altes Buch mit einer detaillierten Karte von Berlin, auf der Straßen, Gebäude und Sehenswürdigkeiten zu sehen sind, sowie Text über die Bevölkerung, Sehenswürdigkeiten und Straßen der Stadt.

Berlin plant 350 bezahlbare Wohnungen am Lichterfelder Ring

Am Lichterfelder Ring entsteht ein großes Wohnprojekt

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Am Berliner Lichterfelder Ring soll ein umfangreiches Wohnbauvorhaben realisiert werden. Die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft DEGEWO plant den Bau von 350 bezahlbaren Wohnungen, die sich auf die Ortsteile Lichterfelde und Marienfelde verteilen. Zum Projekt gehören zudem ein Kindergarten, eine Unterkunft für Geflüchtete sowie frei zugängliche Flächen, die den Bewohnerinnen und Bewohnern als Begegnungs- und Bewegungsräume dienen sollen.

Das Gelände besteht derzeit aus einer Mischung von brachliegenden Flächen und Bereichen, die von einem Reiterverein genutzt werden. Im Rahmen der Neugestaltung muss der Verein umgesiedelt werden. Für die Planung des neuen Quartiers arbeitet die DEGEWO mit dem Architekturbüro Arnold und Gladisch zusammen. Ziel ist ein offenes, gemeindeorientiertes Konzept mit hohem Aufenthaltswert.

Die Bezirksstadträtin Angelika Schöttler treibt das Vorhaben mit Nachdruck voran. Die DEGEWO strebt einen Baubeginn bereits 2023 an, doch gilt 2024 als realistischerer Zeitrahmen. Einen verbindlichen Fahrplan hat der Bezirk Tempelhof-Schöneberg zwar noch nicht bestätigt, die Planungen laufen jedoch auf Hochtouren.

Die Erschließung des Gebiets erfolgt bisher vor allem über Busse und Pkw, da die nächste S-Bahn-Station etwa zwei Kilometer entfernt liegt. Das neue Quartier soll neben Wohnraum und sozialen Einrichtungen auch Freiflächen und Spielbereiche bieten.

Mit dem Lichterfelder-Ring-Projekt erweitert Berlin seinen Wohnungsbestand um 350 neue Wohnungen. Neben den Apartments entstehen ein Kindergarten, eine Flüchtlingsunterkunft und gemeinschaftlich nutzbare Flächen. Der Baustart könnte – abhängig von finalen Genehmigungen und Vorbereitungen – bereits 2023 erfolgen.

Quelle