Berlin und Brandenburg: 20 Jahre Angriffe auf kritische Infrastruktur durch Linksextremisten
Emil LangeBerlin und Brandenburg: 20 Jahre Angriffe auf kritische Infrastruktur durch Linksextremisten
Berlin und Brandenburg seit zwei Jahrzehnten Ziel wiederholter Angriffe auf kritische Infrastruktur
In den vergangenen 20 Jahren wurden Berlin und Brandenburg immer wieder von Anschlägen auf wichtige Infrastruktur getroffen. Die Behörden stufen die Region mittlerweile als "gemeinsamen Gefahrenraum" ein – angesichts anhaltender Sicherheitsrisiken. Hinter vielen der Vorfälle vermuten die Ermittler linksextremistische Gruppen; seit dem Jahr 2000 gab es mindestens 22 Brandstiftungen.
Erst Anfang Januar brannten in Südwest-Berlin Hochspannungskabel – ein Feuer, das zu einem großflächigen Stromausfall führte und die Versorgung in der Region beeinträchtigte. Zu den Zielen früherer Angriffe zählten unter anderem Stromleitungen, Umspannwerke, Kabelschächte und Funkmasten.
Die linksextremistische Kampagne "Strom abstellen" (engl. Switch Off) hat sich zu über 50 Straftaten bekannt, darunter Brandstiftungen. Die Gruppe rechtfertigt ihre Aktionen mit Themen wie Umweltschutz, Technologiekritik, Antifaschismus und Israel-Boykott.
Sicherheitsbehörden erkennen ein Muster gezielter Sabotage, die darauf abzielt, die Grundversorgung zu destabilisieren. Sowohl Berlin als auch Brandenburg bleiben in erhöhter Alarmbereitschaft, während die Ermittlungen andauern.
Die wiederholten Angriffe offenbaren Schwachstellen in der regionalen Infrastruktur. Die Behörden verstärken Überwachung und Sicherheitsvorkehrungen, um weitere Störungen zu verhindern. Gleichzeitig unterstreichen die Vorfälle die anhaltende Bedrohung durch extremistische Gruppen, die gezielt öffentliche Versorgungsbetriebe ins Visier nehmen.






