Berlin und Israel Aerospace Industries gründen Innovationszentrum für Luftfahrt und Verteidigung
Emil LangeBerlin und Israel Aerospace Industries gründen Innovationszentrum für Luftfahrt und Verteidigung
Berlin und Israel Aerospace Industries (IAI) haben vereinbart, ein gemeinsames Innovationszentrum für Luft- und Raumfahrt sowie Verteidigungstechnologien einzurichten. Eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichneten am Dienstagnachmittag Berlins regierender Bürgermeister Kai Wegner und IAI-Chef Boaz Levy.
Das neue Zentrum wird sich auf die Förderung von Start-ups in den Bereichen Luft- und Raumfahrt, Verteidigung, Sicherheit sowie zivil-militärischer Doppelnutzungstechnologien konzentrieren. IAI, bekannt für Systeme wie das Raketenabwehrsystem Arrow-3 oder das autonome U-Boot BlueWhale, betreibt bereits Beschleunigerprogramme wie Catalyst, um jungen Unternehmen beim Wachstum und der Vernetzung mit Investoren zu helfen.
In Berlin sind derzeit rund 130 Unternehmen aus dem Sicherheits- und Verteidigungssektor ansässig, hinzu kommen über 400 Firmen, die an Doppelnutzungstechnologien arbeiten. Die Stadt sieht in diesen Branchen großes Wachstumspotenzial. Wegner betonte, Berlin sei der ideale Standort für ein solches Zentrum, das das lokale Innovationsökosystem stärken, die industrielle Kapazität ausbauen und hochqualifizierte Arbeitsplätze schaffen solle.
Das geplante Zentrum wird Start-ups unterstützen und Berlins Rolle in der Luft- und Raumfahrt sowie im Verteidigungsbereich ausbauen. Die Vereinbarung markiert einen Schritt zu einer vertieften Zusammenarbeit zwischen der Stadt und IAI. Von der Initiative erhofft man sich wirtschaftliche und industrielle Impulse für die Region.






