BJP feiert Wahlsieg in Bengalen mit Fisch, Biryani und politischer Symbolik
Hannah RichterBJP feiert Wahlsieg in Bengalen mit Fisch, Biryani und politischer Symbolik
Der Wahlsieg der BJP in Bengalen löste Jubelfeiern aus – und eine kulinarische Botschaft. Nach dem Erringen der Mehrheit servierte die Partei in ihrem Hauptquartier ein besonderes Menü mit klassischen bengalischen Gerichten. Während die Stimmen am Tag der Auszählung gezählt wurden, genossen Anhänger im gesamten Bundesstaat Straßenessen und Biryani.
Im Wahlkampf hatte die TMC-Vorsitzende Mamata Banerjee die Wähler noch gewarnt, ein Sieg der BJP werde den Konsum von Fleischgerichten einschränken. Sie behauptete, die Partei werde Fisch und andere Fleischspeisen verbieten, falls sie an die Macht komme. Ihre Äußerungen sorgten im Vorfeld des Wahltags für Gesprächsstoff.
Am Tag der Stimmenauszählung zeigte sich Banerjee noch siegessicher. Doch als die Ergebnisse eine Mehrheit für die BJP bestätigten, antwortete die Partei mit einer kulinarischen Geste. Auf der Speisekarte im Hauptquartier standen Doi Maach (Fisch in Joghurt-Currysauce), Reis, gemüsehaltiges Curry und Süßspeisen – allesamt Grundnahrungsmittel der bengalischen Küche.
Die ehemalige Unionsministerin Smriti Irani nahm direkt zu Banerjees früheren Behauptungen Stellung. Sie wies die Idee von Essensverboten zurück und bot scherzhaft an, Ilisch zu servieren – ein besonders geschätzter Fisch in Bengalen. Unterdessen feierten BJP-Anhänger auf den Straßen, aßen Jhaal Muri (scharfes Puffreis-Gericht) und Hühner-Biryani und genossen den Wahlsieg.
Das Menü der BJP nach dem Sieg sendete eine klare Botschaft über die kulturelle Identität Bengalens. Mit Fisch und Reis widerlegte die Partei die früheren Vorwürfe zu Ernährungseinschränkungen. Die Feiern zeigten auch, wie stark das Thema Essen während des Wahlkampfs in die politische Debatte einbezogen wurde.






