Blake Lively klagt auf 300 Millionen Dollar wegen Rufmords und Diffamierung
Mila VoigtBlake Lively klagt auf 300 Millionen Dollar wegen Rufmords und Diffamierung
Blake Lively verklagt die Produktionsfirma von Justin Baldoni auf Schadensersatz in Höhe von bis zu fast 300 Millionen US-Dollar. Die Schauspielerin wirft dem Unternehmen vor, eine rufschädigende PR-Kampagne gegen sie gestartet zu haben, die ihren Ruf zerstörte und ihr Millionen an entgangenen Einnahmen kostete. Der Prozess soll am 18. Mai vor einem Gericht in New York beginnen.
Livelys Klage richtet sich gegen Wayfarer Studios LLC und It Ends With Us Movie LLC. Sie behauptet, die Unternehmen hätten eine Diffamierungskampagne geführt, in der sie online mit Bezeichnungen wie "fiese Zicke", "Tyrannin" und "taktlos" in Verbindung gebracht worden sei. Durch diese Rufschädigung seien ihr zwischen 36,5 und 40,5 Millionen US-Dollar entgangen.
Die Schauspielerin gibt zudem an, dass sie Schauspiel- und Produzentenrollen im Wert von 47,5 bis 90 Millionen US-Dollar verloren habe. Ihr Unternehmen, Blake Brown Beauty, habe laut Angaben Liquiditätsverluste zwischen 19,4 und 45,1 Millionen US-Dollar erlitten. Zudem beansprucht sie entgangene Lizenzgebühren in Höhe von 12,3 bis 70,2 Millionen US-Dollar.
Insgesamt fordert Lively Schadensersatz zwischen 142 Millionen und knapp 300 Millionen US-Dollar. Darin enthalten sind 250.000 bis 400.000 US-Dollar für "Schmerzen und Leiden, körperliche Schmerzen und Demütigung". Zudem macht sie geltend, dass ihr Unternehmen entgangene Gewinne zwischen 39,6 und 143,5 Millionen US-Dollar erlitten habe.
Die Anwälte von Wayfarer weisen die Vorwürfe zurück. Sie argumentieren, Livelys Ruf sei bereits durch ihr eigenes Verhalten während der Dreharbeiten zu It Ends With Us beschädigt worden. Die Verteidigung führt weiter aus, sie sei bereits lange vor der angeblichen PR-Kampagne als "fiese Zicke" und "Tyrannin" bezeichnet worden.
Der Prozess beginnt am 18. Mai vor einem Gericht in New York. Lively strebt eine Entschädigung für finanzielle Verluste, Rufschädigung und seelisches Leid an. Die Verteidigung von Wayfarer hält ihre Ansprüche für unbegründet und behauptet, ihr negatives Image sei selbstverschuldet.






