Blues-Spieler Jake Neighbours setzt Zeichen für Gehörlosen-Community mit ASL-Aktion
Emil LangeBlues-Spieler Jake Neighbours setzt Zeichen für Gehörlosen-Community mit ASL-Aktion
Die St. Louis Blues bereiten sich auf ihre erste "ASL-Awareness-Night" vor
Die St. Louis Blues planen im Rahmen eines bevorstehenden Spiels ihre erste "ASL-Awareness-Night" – eine Aktion zur Förderung der Amerikanischen Gebärdensprache (ASL). Einer der Spieler, Jake Neighbours, engagiert sich besonders für die Initiative: Er lernt Gebärdensprache und entwirft Sondermerchandise, dessen Erlös wohltätigen Zwecken zugutekommt.
Neighbours kam bereits als Teenager mit der Amerikanischen Gebärdensprache in Kontakt, nachdem er Freundschaft mit Ozzy Wiesblatt, Stürmer der Nashville Predators, geschlossen hatte. Die beiden spielten gemeinsam für die U18-AAA-Mannschaft Calgary Buffaloes, und ihre Familien wurden eng miteinander verbunden. Wiesblatts Mutter ist gehörlos – ein Umstand, der Neighbours dazu motivierte, die Gebärdensprache zu erlernen.
In der vergangenen Saison entwarf Neighbours spezielle Blues-Mützen, auf denen "BLUES" in ASL-Gebärden dargestellt war. Die limitierte Auflage war schnell ausverkauft, und der gesamte Erlös ging an DEAF, Inc., eine Organisation, die die Gehörlosen-Community unterstützt. Doch damit nicht genug: Kürzlich teilte er ein Video, in dem er ASL übt, und nutzte Gebärdensprache sogar, um Fans zum Spiel der Blues gegen die Pittsburgh Penguins am 14. April zu animieren.
Die Entscheidung des Teams, eine ASL-Awareness-Night zu veranstalten, unterstreicht das wachsende Engagement für Inklusion im Eishockey. Neighbours' Einsatz hat sowohl auf als auch neben dem Eis Aufmerksamkeit für die Sache geschaffen.
Die ASL-Awareness-Night der Blues wird die Bedeutung von Barrierefreiheit im Sport in den Fokus rücken. Durch seine Initiativen – vom Design der Mützen bis zur Bewerbung des Spiels in Gebärdensprache – hat Neighbours bereits Wirkung gezeigt. Die Erlöse seiner Projekte kommen weiterhin Organisationen wie DEAF, Inc. zugute.






