05 May 2026, 10:01

Blutiger Grillstreit in Berlin-Friedrichsfelde eskaliert mit Reizgas und Schlägen

Zwei Polizisten in Einsatzausrüstung mit gelbem Rauch aus dem Mund, die vor einer Wand mit einer Tafel im Hintergrund stehen.

Blutiger Grillstreit in Berlin-Friedrichsfelde eskaliert mit Reizgas und Schlägen

Schwerverletzter nach Grillstreit in Berlin-Friedrichsfelde

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Ein 36-jähriger Mann ist im Berliner Ortsteil Friedrichsfelde bei einer gewaltsamen Auseinandersetzung um ein Grillfest schwer verletzt worden. Der Vorfall ereignete sich im Innenhof eines Wohngebäudes in der Lincolnstraße, wo es zwischen Anwohnern zu Streit über Grillverbote kam.

Der Konflikt eskalierte, als das Opfer eine Gruppe grillender Personen im Hof ansprach. Er wies sie auf das im Haus geltende Grillverbot hin und drohte damit, die Polizei zu rufen, falls sie nicht aufhörten. Kurze Zeit später sollen zwei Männer ihn ohne Vorwarnung angegriffen haben.

Die Angreifer besprühten den 36-Jährigen mit einem Reizstoff, bevor sie ihn mehrfach ins Gesicht schlugen. Dabei erlitt er schwere Gesichtsverletzungen. Als die Rettungskräfte eintrafen, hatten sich die Täter bereits vom Tatort entfernt.

Die Polizei sicherte später die zurückgelassene Reizstoffsprühdose als Beweismittel. Die Ermittlungen wurden inzwischen an eine Spezialeinheit der Direktion 3 (Ost) der Berliner Polizei übergeben.

Das Opfer leidet weiterhin unter den Folgen des unprovozierten Angriffs. Die Behörden fahnden nach den beiden Tatverdächtigen. Der Fall wirft ein Schlaglicht auf die anhaltenden Spannungen um gemeinschaftliche Regeln in Wohngebieten.

Quelle