Börsen stürzen nach US-israelischer Iran-Invasion ab – doch Anleger bleiben optimistisch
Hannah RichterBörsen stürzen nach US-israelischer Iran-Invasion ab – doch Anleger bleiben optimistisch
Weltweite Börsenkurse stürzen nach US-israelischer Invasion im Iran ab
Seit der Invasion des Irans durch die USA und Israel am 28. Februar verzeichnen die globalen Aktienmärkte deutliche Verluste. Der FTSE 100 brach um 6,6 % auf 10.190 Punkte ein, während der S&P 500 um 6,3 % auf 6.450 Punkte fiel. Trotz des Abschwungs bleiben viele Anleger jedoch zuversichtlich, was künftige Renditen angeht.
Der Konflikt im Nahen Osten hat die Finanzmärkte erschüttert, doch die Stimmung unter Investoren ist gespalten. Die Hälfte der Befragten verzeichnete im frühen Jahr 2026 positive Entwicklungen in ihren Portfolios – und das, obwohl die großen Indizes rückläufig waren. Nur jeder Sechste plant aufgrund der Unruhen Gelder abziehen.
Das Vertrauen in den britischen Markt bleibt hoch: 62 % der Anleger bevorzugen weiterhin britische Vermögenswerte. Für das kommende Frühjahrsquartal erwarten 44 % gute Ergebnisse, während 54 % davon ausgehen, dass sich ihre Investitionen im nächsten Jahr gut entwickeln werden. Ein Drittel beabsichtigt sogar, in den nächsten Monaten seine Bestände aufzustocken.
Im Durchschnitt wollen Anleger zwischen April und Juni 2.920 Pfund in die Märkte investieren. Die vorsichtige Zuversicht deutet darauf hin, dass viele den aktuellen Rückgang als vorübergehende Schwächephase und nicht als langfristige Krise betrachten.
Die Invasion im Iran hat zwar zu erhöhter Volatilität geführt, doch das Verhalten der Anleger zeigt Widerstandsfähigkeit. Die meisten halten ihre Positionen oder stocken sogar auf – mit einer klaren Präferenz für britische Chancen. Das nächste Quartal wird zeigen, ob sich diese Zuversicht in eine nachhaltige Markterholung umsetzen lässt.






