Brandenburg erlaubt personalfreie Supermärkte – Revolution für ländliche Regionen
Hannah RichterBrandenburg erlaubt personalfreie Supermärkte – Revolution für ländliche Regionen
Brandenburg ist das jüngste deutsche Bundesland, das vollständig automatisierte, personalfreie Supermärkte zulässt. Mit diesem Schritt soll der Zugang zu Grundgütern in ländlichen Gebieten verbessert werden, wo herkömmliche Läden oft Mangelware sind. Sozialminister René Wilke (SPD) unterstützt die Pläne und bezeichnet sie als notwendigen Schritt für die lokale Versorgung.
Die SPD/CDU-Koalitionsregierung in Brandenburg hat Änderungen beschlossen, die den Betrieb dieser sogenannten "Smart Stores" ermöglichen. Anders als herkömmliche Geschäfte, die derzeit von Montag bis Samstag rund um die Uhr öffnen dürfen, können die neuen Mini-Supermärkte künftig an sieben Tagen die Woche durchgehend betrieben werden. Bisher erlauben die bestehenden Gesetze zwar sechs Sonn- oder Feiertage für Sonderöffnungen, doch die Neuregelung hebt diese Einschränkungen für automatisierte Läden auf.
Andere Bundesländer haben bereits ähnliche Regelungen eingeführt. Brandenburgs Vorstoß muss jedoch noch im Landtag beraten werden, bevor er in Kraft treten kann. Falls verabschiedet, sollen die Änderungen vor allem Versorgungslücken in ländlichen Regionen schließen, wo Anwohner oft Schwierigkeiten haben, grundlegende Waren zu finden.
Die neuen Bestimmungen würden es automatisierten Supermärkten ermöglichen, rund um die Uhr ohne Personal zu arbeiten. Davon könnten vor allem ländliche Gemeinden profitieren, in denen traditionelle Läden rar gesät sind. Der Landtag wird den Entwurf nun prüfen, bevor eine endgültige Entscheidung fällt.






