28 March 2026, 02:02

Brandenburg stimmt Spritpreis-Paket zu – doch Woidke fordert schärfere Maßnahmen gegen Rekordkosten

Eine Liniendiagramm mit der Bezeichnung "Kraftstoffpreise in den Vereinigten Staaten" auf einem weißen Hintergrund, das zwei Linien zeigt: eine blaue Linie, die eine sinkende Kraftstoffpreise über die Zeit angibt, und eine grüne Linie, die steigende Preise angibt, mit fetter, zentrierter Schrift.

Brandenburg stimmt Spritpreis-Paket zu – doch Woidke fordert schärfere Maßnahmen gegen Rekordkosten

Brandenburg unterstützt Bundestags-Beschluss zu Spritpreisen – doch Woidke fordert Nachbesserungen

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Vor der Abstimmung im Bundesrat am Freitag hat Brandenburg seine Zustimmung zum Spritpreis-Paket des Bundestags signalisiert. Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) kritisierte jedoch die Entlastungsmaßnahmen der Bundesregierung als unzureichend und drängte auf stärkere Schritte gegen die explodierenden Kosten. Im Mittelpunkt der Debatte steht nun die Frage, ob eine Übergewinnsteuer auf exzessive Unternehmensgewinne eingeführt wird, um die Belastung für Unternehmen und Verbraucher zu verringern.

Das Spritpreis-Paket, über das der Bundesrat am Freitag entscheiden soll, sieht vor, dass Tankstellen pro Tag nur noch eine Preiserhöhung – und zwar mittags – vornehmen dürfen. Brandenburgs Unterstützung kommt trotz der Kritik Woidkes, der betont, die bisherigen Maßnahmen gingen nicht an die Wurzel des Problems.

Woidke forderte nachdrücklich niedrigere Preise und rief die Bundesregierung auf, Steuern zu senken und Übergewinne der Mineralölkonzerne abzuschöpfen. Ohne weitere Entlastungen würden die hohen Spritkosten die Wirtschaft weiterhin belasten und das Wachstum – besonders in Ostdeutschland – bremsen, warnte er.

Verkehrsminister Robert Crumbach (SPD) schloss sich dieser Forderung an und sprach sich für eine Übergewinnsteuer auf Unternehmen aus, die von überhöhten Preisen profitieren. Eine Mehrheit der Verkehrsminister der Länder unterstützt diesen Vorstoß und führt die Rekordgewinne auf die Folgen des Krieges zurück. Die Bundesregierung hat jedoch noch nicht bestätigt, ob eine solche Steuer tatsächlich kommen wird.

Unterdessen kämpfen Brandenburgs Unternehmen mit steigenden Herausforderungen, da die hohen Energiepreise ihre Geschäftsabläufe belasten. Die Landesregierung besteht darauf, dass weitere Schritte nötig sind, um die Wirtschaft zu stabilisieren und sowohl Betriebe als auch Haushalte zu schützen.

Brandenburgs Zustimmung zum Spritpreis-Paket ist ein erster Schritt zur Bekämpfung der steigenden Kosten – doch die Landesführung verlangt weitere Maßnahmen. Die Forderungen nach einer Übergewinnsteuer und tiefergreifenden Steuersenkungen harren noch einer bundespolitischen Lösung. Ohne zusätzliche Hilfen werden Unternehmen und Verbraucher in der Region weiterhin unter der Last hoher Energiepreise ächzen.

Quelle