03 May 2026, 23:01

Brantner fordert Europas Eigenständigkeit gegen Trumps unberechenbare US-Politik

Poster for the Berliner Secession in 1913, depicting a woman and a dog with text providing event details.

Brantner fordert Europas Eigenständigkeit gegen Trumps unberechenbare US-Politik

Franziska Brantner, Vorsitzende der deutschen Grünen, hat die aktuelle Außenpolitik Deutschlands scharf kritisiert. Sie warnt vor den Risiken einer zu starken Abhängigkeit von den USA und fordert einen eigenständigeren Kurs für Europa – insbesondere angesichts der unberechenbaren Politik unter US-Präsident Donald Trump. Brantner richtete ihre Kritik vor allem gegen Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), dem sie Zögerlichkeit in der Reaktion auf den angekündigten teilweisen Abzug amerikanischer Truppen aus Deutschland vorwirft. Statt entschlossen zu handeln, habe Merz das Land unvorbereitet auf die wechselhafte Haltung Washingtons zurückgelassen. Die Grünen-Politikerin betonte, dass diese Unsicherheit Deutschland anfällig für plötzliche strategische Änderungen der USA mache.

Besonders problematisch sei die Abhängigkeit von der Trump-Administration in Sicherheitsfragen. Brantner warnte davor, dass Europa ohne einen geschlossenen Ansatz weiterhin den Launen der US-Politik ausgesetzt bleibe. Stattdessen plädierte sie für eine engere Zusammenarbeit der europäischen Staaten, um eine gemeinsame Verteidigungspolitik zu entwickeln. Nur so lasse sich die Abhängigkeit von unberechenbaren Partnern wie den USA verringern.

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Die Politikerin unterstrich, dass Deutschland in der Außenpolitik dringend einen klareren Kurs einschlagen müsse. Eine eigenständigere Position sei notwendig, um die europäische Sicherheit langfristig zu stärken und nicht länger von Entscheidungen aus Washington abhängig zu sein. Brantners Forderungen zielen auf eine Neuausrichtung der deutschen und europäischen Außenpolitik ab. Sie macht deutlich, dass nur durch mehr Eigenständigkeit und eine stärkere Koordination innerhalb Europas die Risiken einer einseitigen Abhängigkeit von den USA gemindert werden können. Die Debatte um den Truppenabzug und die künftige Sicherheitsstrategie dürfte damit weiter an Fahrt aufnehmen.

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