28 April 2026, 00:06

Braunschweig plant neue Kita in der Weststadt gegen Betreuungsnotstand

Gro├če Geb├Ąude mit einem grasigen Bereich davor, umgeben von einem Metallzaun, B├Ąumen, Bannern, einem geparkten Fahrrad, n├Ąheren H├Ąusern und einem bew├Âlktem Himmel, identifiziert als neuer Spielbereich für Kinder an einer Schule.

Braunschweig plant neue Kita in der Weststadt gegen Betreuungsnotstand

Braunschweiger Behörden stellen Pläne für neue Kita in der Weststadt vor

Die Stadt Braunschweig hat Entwürfe für eine neue Kindertagesstätte in der Unstrutstraße im Stadtteil Weststadt vorgestellt. Die Einrichtung soll den akuten Mangel an Betreuungsplätzen in der Gegend lindern. Bei einer Genehmigung im kommenden Monat könnte der Bau bereits 2028 beginnen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die geplante Kita in der Unstrutstraße entsteht in der Nähe bestehender Einrichtungen in der Ilmenaustraße und am Muldeweg. Trägereinrichtung wird der Caritasverband Braunschweig sein. Vorgesehen sind drei Krippengruppen, eine inklusive Gruppe sowie eine Kindergartengruppe. Ein zentrales Element ist ein 50 Quadratmeter großer Speiseraum, der gesunde Ernährung fördern und Kindern soziale Kompetenzen vermitteln soll.

Die Weststadt verzeichnet derzeit den höchsten Bedarf an Kinderbetreuung in der Stadt: Es fehlen 84 Krippenplätze und 63 Kindergartenplätze. Die Versorgungsquote liegt deutlich unter den Zielvorgaben: Nur 31,1 Prozent der Kinder erhalten einen Krippenplatz (Ziel: 45 Prozent), während die Kindergärten 93,5 Prozent abdecken (Soll: 102 Prozent). Das Projekt setzt auf serielle Modulbauweise und dient als Pilotvorhaben für künftige Bauten. Die Kosten sind auf 10 Millionen Euro festgeschrieben.

Der Verwaltungsausschuss wird über den Vorschlag in seiner Sitzung am 17. Juni entscheiden. Bei einer Zustimmung könnte die Bauphase von 2028 bis 2030 dauern.

Die neue Einrichtung würde gezielt die Lücke in der Weststadter Kinderbetreuung schließen und gleichzeitig schnellere, kostengesteuerte Bauverfahren erproben. Bei einer Realisierung käme der Stadtteil damit den städtischen Versorgungszielen für Krippe und Kindergarten einen Schritt näher.

Quelle