Braunschweig zwischen DGB-Marsch und rechtsextremer NPD-Kundgebung am Freitag
Hannah RichterBraunschweig zwischen DGB-Marsch und rechtsextremer NPD-Kundgebung am Freitag
Mehrere Kundgebungen in Braunschweig am Freitag – von geplanten Märschen bis zu spontanen Protesten
In Braunschweig fanden am Freitag zahlreiche Demonstrationen statt, die den Tag zwischen organisierten Aufmärschen und spontanen Protesten prägten. Dazu zählten eine rechtsextreme Kundgebung der NPD, ein großer DGB-Marsch der Arbeiterbewegung sowie Auseinandersetzungen zwischen Teilnehmenden und der Polizei.
Der Tag begann um 11 Uhr mit dem Aufmarsch des DGB zum „Tag der Arbeit“ vom Burgplatz aus. Rund 1.800 Menschen schlossen sich dem Zug an, der gegen 12:30 Uhr den Bürgerpark erreichte. Kurz darauf, um 13:05 Uhr, startete ein zweiter DGB-Marsch von der Konrad-Adenauer-Straße aus.
Gleichzeitig versammelte sich die rechtsextreme NPD in der Nähe des Bahnhofs zu einer eigenen Kundgebung. Die etwa 40köpfige Gruppe sah sich Störungen ausgesetzt, als Eier geworfen wurden – Verletzungen oder Sachschäden blieben jedoch aus. Aufgrund der Präsenz des DGB musste der NPD-Aufmarsch seine Route ändern.
Einige DGB-Teilnehmende lösten sich vom Hauptzug und bildeten am Hauptbahnhof eine spontane Gegenkundgebung. Bei den anschließenden Tumulten wurden zwei Polizisten körperlich angegriffen. Bis 17:15 Uhr waren alle Demonstrationen beendet.
Der Tag war geprägt von mehreren Protesten, darunter ein gut besuchter DGB-Marsch und eine kleinere, umgeleitete NPD-Veranstaltung. Die Polizei meldete zwei tätliche Angriffe, schwere Verletzungen gab es jedoch nicht. Sämtliche Versammlungen endeten am frühen Abend.






