Buchhalterin aus Aqtau wegen 320.000-Dollar-Sozialbetrugs verurteilt
Eine Buchhalterin aus Aqtau wurde wegen eines ausgeklügelten Sozialbetrugs zu einer Haftstrafe verurteilt, mit dem sie den Staat um 146 Millionen Tenge (rund 320.000 US-Dollar) prellte. Sie hatte Scheinarbeitsplätze für schwangere Frauen erfunden, um die überhöhten Leistungen zu kassieren. Das Urteil ist nun rechtskräftig – weitere Berufungen sind ausgeschlossen.
Das System funktionierte so: Die Buchhalterin meldete Scheinfirmen auf die Namen von Verwandten und Bekannten an. Mit diesen fiktiven Unternehmen reichte sie gefälschte Arbeitsverträge, Gehaltsabrechnungen und Auftragsdokumente bei den Behörden ein.
Über Instagram warb sie schwangere Frauen an, indem sie ihnen überhöhte Sozialleistungen versprach. Die Behörden genehmigten die übertriebenen Zahlungen auf Basis der manipulierten Unterlagen – so leitete die Buchhalterin Millionen in die eigene Tasche um.
Mit dem erbeuteten Geld erwarb sie eine Dreizimmerwohnung. Nach dem Prozess konfiszierte das Gericht die Immobilie und verurteilte sie zu fünf Jahren Haft. Das Urteil ist nun bindend, die Wohnung fällt an die Staatskasse. Der bestätigte Schaden beläuft sich auf 146 Millionen Tenge. Ob Mittäter beteiligt waren, wurde nicht bekannt gegeben.






