24 April 2026, 18:02

Bundesregierung beschließt temporären Tankrabatt gegen hohe Spritpreise

Diagramm, das die Kraftstoffpreise in den Vereinigten Staaten zeigt, mit zwei Linien: einer stetig ansteigenden blauen Linie, die eine sinkende Preisentwicklung über die Zeit anzeigt, und einer leicht höheren grünen Linie, die eine steigende Preisentwicklung anzeigt, alles auf einem weißen Hintergrund.

Bundesregierung beschließt temporären Tankrabatt gegen hohe Spritpreise

Die deutsche Bundesregierung hat eine temporäre Spritpreisermäßigung beschlossen, um die steigenden Kosten für Autofahrer und Unternehmen abzufedern. Die Maßnahme kommt zu einem Zeitpunkt, an dem hohe Spritpreise den privaten Konsum und das Wirtschaftswachstum gefährden. Die Regierung erhofft sich von dem Schritt zudem eine Stärkung des Vertrauens in die angeschlagene Konjunktur.

Der Bundesrat gab dem sogenannten "Tankrabatt" in einer Sondersitzung am Freitag endgültig grünes Licht. Das Gesetz senkt die Energiesteuer auf Diesel und Benzin für zwei Monate um 14,04 Cent pro Liter, beginnend am 1. Mai. Durch die geringere Mehrwertsteuer auf den reduzierten Nettopreis zahlen Verbraucher und Unternehmen an der Zapfsäule bis zu 17 Cent weniger pro Liter.

Die Ermäßigung soll kurzfristig Entlastung bei den stark gestiegenen Spritpreisen bringen, die durch den Konflikt im Iran ausgelöst wurden. Die Regierung schätzt, dass die Maßnahme Verbrauchern und Unternehmen insgesamt rund 1,6 Milliarden Euro einspart. Gleichzeitig will man damit der wachsenden wirtschaftlichen Unsicherheit und dem sinkenden Vertrauen in der Bevölkerung begegnen.

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Der Tankrabatt gilt bis Ende Juni und richtet sich an Haushalte sowie Unternehmen, die mit höheren Transportkosten zu kämpfen haben. Die gesamten Ersparnisse für Autofahrer und Firmen werden für den Zweimonatszeitraum auf etwa 1,6 Milliarden Euro beziffert.

Quelle